c't 1/2020
S. 156
Praxis
Windows-Startmenü
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Kachelpolitur

Tipps zum Startmenü von Windows 10

In einem frisch installierten Windows 10 ist das Startmenü eine ziemlich unübersichtliche Ansammlung von Kacheln, die die wenigsten Anwender wirklich brauchen. Mit ein bisschen Pflege wird daraus aber ein komfortabler Zugang zu Ihren regelmäßig verwendeten Programmen.

Das Startmenü von Windows 10 genießt keinen guten Ruf: zu unübersichtlich, hässlich und ständig blinken einem Live-Kacheln mit überflüssigen Informationen entgegen. Dabei kann man das Menü in weiten Bereichen den eigenen Vorlieben anpassen. Einige der dazu nötigen Handgriffe hat Microsoft aber unnötig kompliziert gemacht. Trotzdem ist es auf Dauer sinnvoller, sich darauf einzulassen, als sich mehrmals täglich über die ungeliebte Startrampe zu ärgern.

Das Startmenü gliedert sich grob in drei nebeneinander angeordnete Bereiche: Eine schmale Spalte ganz links enthält das Ausschaltmenü, eine Schaltfläche für die Einstellungen, darüber ein paar Links zu persönlichen Ordnern und eine Schaltfläche zum Ab- und Ummelden. In der Spalte rechts daneben hat das klassische Startmenü sein Zuhause, mit einer alphabetisch sortierten Liste der Einträge für alle installierten Apps und Anwendungen. Der größte Bereich ganz rechts nimmt die Kacheln auf: Symbole unterschiedlicher Größe, die auf Programme oder Apps verweisen und bei letzteren auch als „Live-Kacheln“ daherkommen können, also als Felder, die im Hintergrund aktualisierte, kurze Informationen präsentieren, je nach App auch animiert.

Von der Bedienphilosophie her ist das klassische Startmenü der zentrale, vom System verwaltete Bereich mit einer vollständigen Liste der installierten Anwendungen. Der Kachelbereich gehört dagegen dem Anwender: Hier kann er nach Belieben Kacheln löschen, Abkürzungen zu seinen Lieblingsprogrammen hinzufügen und die Einträge nach seinem Gusto anordnen.

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