c't 1/2020
S. 18
Titel
c't-Raspion: Einführung
Aufmacherbild

Gegenspionage

Rundgang durch die Funktionen des c’t-Raspion

Der Vorwurf der Datenschleuderei ist schnell ausgesprochen – unser als Projekt angelegtes Werkzeug c’t-Raspion liefert Beweise. Es klinkt sich in den Datenstrom ein und visualisiert ihn. Hier lernen Sie das Werkzeug und die Arbeitstechniken kennen.

Der c’t-Raspion spannt ein separates WLAN auf, mit dem Sie die Geräte verbinden, die Sie unter Beobachtung stellen wollen. Sie brauchen dafür nur einen Raspberry Pi 3 oder 4. Den schließen Sie per Kabel an Ihr bestehendes Netz an, über das er den Geräten dann Zugang zum Internet gewährt („Uplink“). Somit kann der c’t-Raspion allen Netzwerkverkehr zwischen den zu beobachteten Geräten und dem Internet sehen – er arbeitet letztlich wie ein Router.

Erste Schritte

Für die ersten Gehversuche mit den Werkzeugen zur Beobachtung des Netzes genügt es, beispielsweise ein Smartphone in das WLAN einzubuchen. Den Namen des WLAN und das Passwort gibt die Installation (siehe Seite 22) am Ende aus. Dazu haben Sie wahrscheinlich einen PC benutzt, der mit demselben Router verbunden ist wie der c’t-Raspion. Den PC brauchen Sie weiter, um im Webbrowser die Werkzeuge der Schnüffelstation zu bedienen. Tipps, wie Sie die IP-Adresse des c’t-Raspion herausfinden, gibt der folgende Artikel zum Einrichten.

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