c't 2/2020
S. 154
Praxis
Microsoft Management Console

Unter einem Dach

Tipps zur Management Console von Windows

Was haben Ereignisanzeige, Datenträgerverwaltung, Geräte-Manager und Aufgabenplanung gemeinsam? Es sind Snap-ins der Microsoft Management Console. Das können Sie ausnutzen, um mit ein paar Mausklicks all die verstreuten Werkzeuge in einem Fenster zu vereinen.

Die meisten Dialoge zum Konfigurieren von Windows stecken in der Systemsteuerung sowie seit Windows 8 in den „Einstellungen“. Doch es gibt noch eine dritte Anlaufstelle: die Microsoft Management Console (MMC). Von deren Existenz wissen viele Nutzer gar nichts, obwohl sie immer mal wieder mit ihr zu tun haben, denn sie nehmen die MMC nicht als solche wahr. Gefühlt agieren sie nämlich stattdessen mit Computer- und Datenträgerverwaltung, Geräte- und Hyper-V-Manager, Gruppen- und Sicherheitsrichtlinien-Editor und so weiter – das sind aber alles „Snap-ins“ der MMC.

Dass sie als solche oft nicht wahrgenommen werden, liegt auch daran, dass sie üblicherweise nicht auf einheitlichem Weg aufgerufen werden. So sind zwar manche im Windows+X-Menü zu finden, für andere wie den Gruppenrichtlinien-Editor tippt man aber den Dateinamen (gpedit.msc) etwa ins Ausführen-Feld ein (Windows+R), und den Geräte-Manager starten viele aus Gewohnheit in der Systemsteuerung unter System (Windows+Pause). Sie können aber mit wenigen Mausklicks ein eigenes MMC-Snap-in erstellen, welches Sie künftig mit immer demselben Doppelklick aufrufen und das alle Snap-ins enthält, die Sie im Alltag so brauchen.

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