c't 2/2020
S. 60
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Linux 5.5
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Kernel-Log

Linux 5.5: Wireguard-Unterstützung endlich in Sichtweite

Btrfs lernt zwei neue RAID-1-Modi, um Metadaten sicherer abzulegen. Live Patching wird mächtiger und ein Schwung Detailoptimierungen verspricht, die Performance zu verbessern. Außerdem sind Anfänge zur Unterstützung von USB 4 eingeflossen.

Das Ende Januar oder Anfang Februar erwartete Linux 5.5 macht den Weg für die VPN-Technik Wireguard frei, die seit rund zwei Jahren viel von sich reden macht. Der Wireguard-Support selbst wird diesem Kernel zwar noch fehlen – er bringt aber eine „Frankenzinc“ genannte Krypto-Infrastruktur mit, die eine viele Monate festgefahrene Situation endlich löst.

Wireguard setzt bislang nämlich auf ein eigens für diese VPN-Technik entwickeltes Krypto-API namens „Zinc“ auf. Zinc missfiel den Betreuern des Krypto-Subsystems von Linux allerdings, daher haben sie dessen Integration abgelehnt – und damit indirekt auch den Wireguard-Support selbst geblockt.

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