c't 2/2020
S. 64
Vorsicht, Kunde
Teure Vertragsverlängerung bei Sky
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Dreister Nachschlag

Sky verlangt rückwirkend hohe Gebühren für längst erbrachte Leistung

Ein Vertrag regelt, welche Leistungen zu welchen Kosten zu erbringen sind. Der TV-Abo-Anbieter Sky macht sich aber eigene Regeln und verlangt eine Nachzahlung von über 400 Euro.

Michael T. war ein treuer Sky-Kunde: Seit 2002 nutzte er den TV-Abodienst und zahlte Monat für Monat brav die vereinbarten Gebühren. Im September 2018 machte er dann einen Kassensturz und beschloss, das Abo bei Sky fristgerecht zu kündigen. Schließlich gab es inzwischen auch noch andere TV-Anbieter mit interessanten Angeboten.

Bei Sky sieht man es freilich ungern, wenn ein langjähriger Kunde dem Unternehmen den Rücken kehrt. Man unterbreitete Michael T. deshalb eine durchaus attraktive Offerte: Das üblicherweise für 69,99 Euro monatlich angebotene Programmpaket „Sky Q“ mit Sky Entertainment, Cinema HD und Bundesliga-Fußball HD sollte er ein Jahr lang für nur 5,99 Euro pro Monat bekommen. Im zweiten Jahr der Vertragslaufzeit sollten dann 42,99 Euro monatlich fällig sein.

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