c't 20/2020
S. 162
Praxis
c't-Win2Hyper-V
Bild: Rudolf A. Blaha

VM-Generator

c’t-Skript erstellt Windows-VMs in Hyper-V

Wenn immer wieder neue VMsin ­Hyper-V zu erstellen sind, artet die dazu nötige Klickerei schnell in ­Monotonie aus. Wir ersparen sie Ihnen: Sie brauchen an unser Skript nur einen Installationsdatensatz zu verfüttern und können sich dann ­zurücklehnen, bis das frisch installierte Windows in einer neuen VM ­erscheint.

Von Axel Vahldiek

Bei allen 64-Bit-Editionen von Windows 10 (mit Ausnahme von Home) und Windows Server gehört der Desktopvirtualisierer Hyper-V zu den Bordmitteln. Damit können Sie komplette PCs in Software nachbilden (virtuelle Maschinen, VMs). So eine VM zusammenzuklicken ist an sich nicht weiter schwer, doch wenn man immer wieder neue erzeugen will oder muss, in denen Windows oder Windows Server läuft, überlässt man das besser unserem Skript c’t-Win2Hyper-V. Sie brauchen nur einen Installations­datensatz an das Skript zu übergeben und einige Zeit warten, dann läuft in Hyper-V eine neue VM mit frisch installiertem Windows.

Mit Installationsdatensatz ist eine Datei gemeint, die alles enthält, was zur Installation von Windows erforderlich ist. So einen bekommen Sie zum Beispiel, wenn Sie mit dem Media Creation Tool (MCT) einen USB-Stick befüllen oder eine ISO-Datei erzeugen. Um was für einen Installationsdatensatz es sich handelt, ist dem Skript nahezu egal: Es verfrachtet alles von Windows Vista bis zum aktuellen Windows 10 Version 2004 als Gastsystem in eine frisch erstellte VM. Auch mit allen Windows-Servern ab 2008 geht es. In­sider-Versionen sind ebenfalls kein Pro­blem [1], ebenso wie die Windows-Test­versionen aus dem Evaluation-Center (microsoft.com/de-de/evalcenter). Wer selbst erzeugte Installationsdatensätze besitzt, kann auch diese einsetzen.

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