c't 20/2020
S. 26
Titel
Security-Checkliste: WhatsApp & Co.
Bild: Andreas Martini

WhatsSecure?

Security-Checkliste WhatsApp & Co.

WhatsApp, Signal oder Telegram, der Facebook-­Messenger oder doch ein IRC-Client? Dutzende ­Messenger buhlen um Nutzer und praktisch alle ­behaupten, sicher zu sein. Doch Verschlüsselung ist nicht gleich Verschlüsselung, und ganz ohne Zutun und Kontrolle geht es auch nicht.

Von Sylvester Tremmel

☑ Verschlüsselung nutzen

Stand der Technik ist, Nachrichten zu verschlüsseln – und zwar mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (end-to-end encryption, E2EE). Das bedeutet, dass auch der Server, der die Nachrichten vermittelt, ihren Inhalt nicht lesen kann. Bei Messengern ist E2EE zwar erfreulich weit verbreitet, aber Unterschiede gibt es trotzdem: Als sehr sicher gilt das Double-Ratchet-Verfahren, das beispielsweise bei WhatsApp und Signal zum Einsatz kommt.

Diese beiden Messenger verschlüsseln auch grundsätzlich und immer Ende-zu-Ende, was lobenswert ist. Apps wie Telegram oder der Facebook-Messenger beherrschen zwar E2EE, nutzen sie aber normalerweise nicht. Bei diesen Apps sollten Sie darauf achten „geheime Unterhaltungen“ oder „geheime Chats“ zu starten, damit Ihre Nachrichten verschlüsselt ­werden.

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