c't 22/2020
S. 36
Aktuell
E-Auto von VW

Desla

Volkswagens E-Fahrzeug ID.3 angetestet

VW will mit dem batterieelektrischen ID.3 ein E-Auto für jedermann an den Start bringen. Das Versprechen: solide Hardware und innovative Software made in Germany. Doch bei letzterer hapert es zwei Wochen nach Auslieferungsstart noch.

Von Sven Hansen

Einige sehen im ID.3 den Versuch der Deutschen, Tesla zumindest in der Mittelklasse Paroli zu bieten, andere die letzte Chance, in Sachen E-Mobilität überhaupt noch Fuß fassen zu können. So waren auch wir „elektrisiert“, als wir den ID.3 für einige Stunden spontan unter die Finger bekommen konnten. Genug Zeit, um VWs Angriff auf den batterieelektrischen Massenmarkt etwas genauer in Augenschein zu nehmen.

Konnektivität

VW hat mit der Auslieferung an Kunden bereits begonnen, unser Testwagen schien jedoch noch nicht voll an das Backend angebunden zu sein. Er ließ sich zwar mit der We-Connect-ID-App koppeln, allerdings standen zunächst nur Basisfunktionen wie zum Beispiel die Klimasteuerung bereit. Die Sprachsteuerung funktionierte nur eingeschränkt, die Hotspot-Funktion gar nicht. Eigentlich soll der ID.3 die fest verbaute eSIM gegen Geld auch per WLAN für die Fahrgäste nutzbar machen.

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