c't 25/2020
S. 150
Wissen
Betrug mit PayPal
Bild: Albert Hulm

Schutzlos ausgeliefert

PayPal-Betrugsmaschen auf Kleinanzeigenportalen

Der Käufer- und Verkäuferschutz macht PayPal zum beliebten Zahlungsweg für Kleinanzeigengeschäfte. Nepper nutzen Beson­derheiten im Kleingedruckten jedoch für Betrugsmaschen. Wir zeigen, wie Sie sich schützen.

Von Markus Montz

Andreas S. war erstaunt: Er hatte über das Internet in Großbritannien einen antiken Schrank gefunden und bestellt. Nachdem er wie vereinbart über PayPal bezahlt hatte, bekam er auch ein Möbelstück per Spedition geliefert – allerdings nicht den Schrank, der in der Anzeige ­beschrieben und abgebildet war. Also kontaktierte er den Verkäufer und bat um Rückabwicklung.

Der Verkäufer zeigte sich einverstanden und schlug ihm per Mail eine Spedition vor; auch eine Zieladresse schickte er mit. Andreas S. beauftragte daraufhin die vorgeschlagene Spedition; wenige Tage später holte ein Fahrer den Schrank ab und hinterließ einen Abholbeleg mit der Zieladresse.

Kommentare lesen (2 Beiträge)