c't 6/2020
S. 166
Praxis
SQL Server

Notleidende ­Datenbanken

SQL-Server-Datenbanken wiederherstellen oder wiederbeleben

Microsofts SQL Server ist das ­Rückgrat für viele Anwendungen in Unternehmen – nicht nur für solche, die Microsoft selbst anbietet. Schlimm, wenn er die Arbeit einstellt. Wir zeigen, mit welchen Werkzeugen Sie sich in einem solchen Fall behelfen können.

Von Jan Mahn

Die Entscheidung, Microsoft SQL Server zu installieren, treffen die meisten Admins nicht unbedingt aus freien Stücken. Der Datenbankserver ist das lästige Beiwerk, das man mal schnell installiert, während man eigentlich eine andere Software einrichten will: Sei es Microsofts Update-Dienst WSUS, ein Exchange-Server oder die Buchhaltungssoftware eines Drittanbieters. Solange der Server läuft, befassen sich nur die wenigsten mit den mitgelieferten Werkzeugen – die Einrichtung hat im besten Fall ein mitgeliefertes Skript des Softwareherstellers erledigt. Doch diese Herangehensweise rächt sich, wenn man irgendwann mal in die Situation kommt, ein Backup einspielen zu müssen oder man sich Zugang zu einer Datenbank verschaffen muss, aus der man sich ausgesperrt hat.

Klick-Oberfläche

Das „Microsoft SQL Server Management Studio“ (SSMS) ist der erste Anlaufpunkt für viele Administrationsaufgaben, sowohl im SQL-Server-Alltag als auch im Krisenfall. Die Software wird aber nicht automatisch zusammen mit dem Server installiert. Über ct.de/y2f8 finden Sie die Installationsdatei der aktuellen Ausgabe, die ein halbes GByte auf der Platte beansprucht. Installieren können Sie die Anwendung entweder direkt auf dem Server (sofern er mit grafischer Oberfläche läuft), oder auf einem Arbeitsplatzrechner (sofern die Datenbank über das Netzwerk verfügbar ist).

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