c't 7/2020
S. 100
Praxis
WLAN-Controller
Bild: Thorsten Hübner

Funkkutscher

Zentrale WLAN-Steuerung für günstige Access-Points

Manchmal können Repeater oder Mesh-Kits zu wenig, etwa wenn man überall schnelles WLAN getrennt für Familie, Gäste und Smart-Home-­Gadgets möchte. c’t schaut auf vier WLAN-Controller-Lösungen für Mehrzonen-Netze und liefert Tipps für die Einrichtung.

Von Sebastian Piecha

Wer mehrere Funknetze für verschiedene Anwendungen haben möchte, dem genügt ein einfacher Repeater oder ein Mesh-WLAN-Kit nicht. Denn die können immer ein Netz weiterleiten, oft auch ein zweites, aber nie ein drittes oder gar viertes. Der Weg zum Mehrzonen-WLAN im ganzen Haus führt deshalb über eine Infrastruktur mit Access-Points, die die Multi-SSID-Technik und VLAN-Tagging beherrschen. Dann muss man den Cloud-geschwätzigen, gegen Attacken ­anfälligen Staubsauger nicht ins gleiche WLAN stecken wie das smarte Türschloss.

Solche WLANs möchte man auch bei kleinen Installationen möglichst zentral einrichten statt per individueller Konfiguration jeder einzelnen Basis. Dafür haben viele Access-Point-Hersteller WLAN-Controller im Angebot, sei es als eigenes Gerät (Appliance), Server-Software, virtuelle Maschine oder Cloud-Dienst. Wir vergleichen die Controller-Optionen von vier Anbietern preisgünstiger APs: Grandstream, Mikrotik, TP-Link und Ubiquiti.

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