c't 7/2020
S. 22
Titel
Datensparsame Android-Apps
Bild: Andreas Martini

Passend gemacht

Alternativen für Google-Apps und -Dienste

Mit eigenen Apps und Diensten versucht Google, die Android-Nutzer immer enger ans eigene Ökosystem zu binden. Doch für ziemlich jede Google-App gibt es Alternativen – viele davon funktionieren sogar besser. Wir haben die besten herausgesucht.

Von Robin Brand, Michael Link und Stefan Porteck

YouTube spült die Video-Clips aufs Display, navigiert wird mit Google Maps und die Termine verwaltet der Google-Kalender. Kaum ein Nutzer denkt darüber nach, ob es wirklich immer die Apps von Google sein müssen. Man nutzt sie mehr oder weniger automatisch – schließlich sind sie vorinstalliert und fertig eingerichtet. Auf den ersten Blick hat die enge Verzahnung der Dienste sogar Vorteile: Sobald ein Termin ansteht, weist der Google Assistant rechtzeitig darauf hin und hat auch gleich in Google Maps die schnellste Route parat. Wer sich erst mal an dieses Zusammenspiel der einzelnen Dienste gewöhnt hat, bleibt meist bei den Google-Apps.

Diese Bequemlichkeit zahlt sich für Google aus: Je mehr Dienste man benutzt, desto mehr erfährt das Unternehmen über jeden Nutzer und dessen Vorlieben. Wissen, das bei Werbetreibenden gut ankommt – Stichwort: personalisierte Werbung. So wundert es kaum, dass Google neben Mail, Navigation, Cloud-Speicher und Unterhaltungsangeboten wie YouTube oder Google-Play-Filmen mittlerweile so ziemlich jede Produktsparte mit eigenen Apps und Diensten abdeckt.

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