c't 8/2020
S. 152
Praxis
Hackintosh mit AMD

Hack-Mac mit viel Zen

Wie sich der Allrounder-Bauvorschlag als Hackintosh schlägt

Endlich kann man einen Hackintosh auch mit aktuellen AMD-CPUs zusammenstellen. Unser Bauvorschlag mit Sechskern-CPU bringt sogar einen Mac Pro in Bedrängnis, lässt sich flexibler ausrüsten und kostet nur ein Achtel so viel.

Von Benjamin Kraft

Seit dem Umstieg auf Intels x86-Architektur unterscheidet einen Mac nur noch wenig von einem Standard-PC. Mit dem richtigen Bootloader, ein paar Konfigurationsdateien und ein wenig Geduld lässt sich deshalb aus dem heimischen Rechner ein Mac-Nachbau machen, ein Hackintosh. Bislang klappte das aber nur mit Intel-Hardware und dem Bootloader Clover leidlich einfach.

Mit dem neueren OpenCore kommen nun auch endlich AMD-CPUs ab der Bulldozer-Generation zum Zuge, die mehr Kerne zum kleineren Preis bieten. Nur die Threadripper-3000-Familie bleibt außen vor, bei den APUs funktioniert die integrierte Grafikeinheit nicht. Deshalb kribbelte es uns in den Fingern, einen solchen Ryzentosh mit dem aktuellen macOS Catalina (10.15.3) auszuprobieren.

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