c't 13/2021
S. 62
Titel
Internetausfall: Reserve vorbereiten
Bild: Rudolf A. Blaha

Online trotz Netzkollaps

Wie sich Internetausfälle überbrücken lassen

Ob eigener Router oder Gegenstück beim Provider: Gelegentlich stirbt ein Stück ­Elektronik, das Netz ist weg und der Techniker muss anrücken. Die Zwangspause lässt sich mit wenig Aufwand von Tagen oder gar Wochen auf Minuten verkürzen.

Von Ernst Ahlers

Spätestens, wenn vor dem Home­office ein Bagger anrückt, um den Fußweg oder die Straße aufzureißen, sollten Sie sich wappnen: Bei Bauarbeiten beschädigte Kommunikationskabel können gleich ganze Wohnblöcke vom Internet abschneiden. Oft sind Netzausfälle aber weit weniger augenfällig und breit­flächig, denn jede Elektronik verschleißt irgendwann, auch die von Netzbetreibern.

Ende 2017 brach des Autors Internetzugang zusammen: Der DSL-Router funktionierte, bekam aber kein Signal mehr von der Gegenstelle. Laut Techniker war unser Port in der Linecard im Konzentrator tot und auch kein anderer Port frei. Deshalb konnte er die Leitung nicht kurzerhand umklemmen. Bis eine Ersatz­karte aufgetrieben und installiert war, dauerte es rund zwei Wochen.

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