iX 7/2020
S. 84
Report
Arbeitsplatz

Videokonferenzen

Digitales Kränzchen

Moritz Förster

Spätestens die Coronakrise katapultierte Videokonferenzsoftware in den meisten Unternehmen aus dem Schatten-IT-Dasein. Aber nicht immer lohnt sich der Einsatz der Platzhirsche Zoom und Teams.

Obwohl weder Idee noch technische Umsetzung wirklich neu sind, suchten viele Unternehmen und öffentliche Institutionen mit Beginn der Coronakrise eine geeignete Software für Videokonferenzen. Sprach man vor wenigen Jahren aufgrund der Dominanz des Anbieters noch allgemein vom Skypen, genügte das meist als Schatten-IT eingeführte Programm plötzlich den meisten Anforderungen nicht mehr: Statt einer Handvoll Teilnehmer müssen Systemverwalter nun ganze Großraumbüros oder Veranstaltungen in die digitale Welt verlagern. Und nicht jeder Firma gefällt es, wenn vertrauliche Gespräche das eigene Rechenzen­trum verlassen.

Sicherheit bleibt wichtig

Fast ebenso schnell wie das Virus startete Zoom seinen Siegeszug. Doch die Kritik an der mangelhaften Sicherheit holte den Anbieter schon zu Beginn des Umzugs ins Homeoffice ein. Schauen sich Verantwortliche nach einer Alternative um, ist die Anzahl der Angebote geradezu erdrückend: Gefühlt jeder zweite größere IT-Konzern offeriert ein selbst entwickeltes oder zugekauftes Konferenzpaket, zahlreiche Start-ups wollen alles besser machen. Nach einer groben Auswahl der für den DACH-Markt wichtigsten Anbieter und vielversprechendsten Jungunternehmen bietet die Marktübersicht Details zu 15 Programmen für den professionellen Einsatz (siehe Tabelle „Anbieter von Videokonferenzsoftware“).

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