Mac & i 3/2018
S. 26
Test
macOS: DTP

DTP-Vorreiter

Die neue Version 2018 des Satz- und Layoutklassikers XPress überholt den Konkurrenten Adobe InDesign in einigen spannenden Bereichen.

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Auch lange Bewährtes kann man noch verbessern. Der bislang schon gut funktionierende PDF-Export von QuarkXPress setzt in Version 2018 auf die in der Branche hoch angesehene Engine des deutschen Entwicklers Callas, der die Adobe-PDF-Libraries verwendet. Dadurch kann XPress nun PDFs erzeugen, die zugleich dem Druckstandard PDF/X-4 sowie PDF/A zur Langzeitarchivierung entsprechen und barrierefrei sind.

Kreative dürfen sich auf typografische Verbesserungen freuen. Dazu zählt vor allem die weitreichende Unterstützung für Color-Fonts-Schriftformate. Damit lassen sich mehrfarbige und teiltransparente Schriftbilder direkt als normaler Text setzen. Man kann sie in Print- (PDF) und Digitaldokumenten (für ePub, HTML5 und Apps) verwenden. Die Dieckmann-Silbentrennung in XPress erlaubt nun Zugriff auf weitergehende Optionen, welche ästhetische Worttrennungen in mehreren Stufen unterstützen.

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QuarkXPress hat schon viele Jahre die hochwertigen Dieckmann-Silbentrennungen eingebaut. Aber erst mit Version 2018 ist es möglich, die Qualität von Trennstufen vorzugeben.