Mac & i 4/2018
S. 29
Test
macOS: Musik-Software

Tracks fürs Leben

Zwanzig Jahre nach seinem Windows-Debut gibt es das Musikprogramm FL Studio nun auch für macOS.

Aufmacherbild

Auf den ersten Blick wirkt FL Studio wie ein ganz normaler Sequencer: In der Vertikalen liegen untereinander die Spuren, auf denen man horizontal in einer Zeitleiste MIDI- sowie Audio-Parts aufnimmt und arrangiert. Allerdings: Während beispielsweise Logic Pro einer Spur stets einen festen Mischpultkanal zuordnet, dienen die Tracks bei FL Studio lediglich als Arrangierfläche (Playlist genannt), die nichts mit dem Signalfluss zu tun hat.

Welche Sounds in FL Studio erklingen, legt man in den sogenannten Channels fest. Sie werden in einer eigenen Liste verwaltet und können ein einzelnes Sample, ein virtuelles Instrument oder auch eine Audiodatei beherbergen. Ein Channel lässt sich auf einen beliebigen Mischpultkanal routen.

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Tracks fürs Leben (4 Bilder)

Das Mischpult in FL Studio ist nicht, wie sonst üblich, den Spuren zugeordnet, sondern den Klangquellen, auch Channels genannt.