Mac & i 4/2018
S. 31
Test
iOS: Illustrations-App

Illustrations-Profi

Mit Affinity Designer erscheint erstmals eine Grafiksoftware auf Desktop-Niveau für das iPad.

Aufmacherbild

Wer Affinity Designer für macOS kennt, kann sich auf den etwa gleichen Funktionsumfang bei der iPad-Version freuen. Der Hersteller Serif aus dem britischen Nottingham hat dabei geschickt die Bedienphilosophie an die Besonderheiten auf dem Tablet angepasst. Wenn man beim Bewegen eines Objektes einen zweiten Finger auf den Screen legt, beschränkt man den Bewegungsradius (wie beim Drücken der Shift-Taste in macOS). Um mehrere Elemente zu selektieren, hält man das erste gedrückt und fügt mit kurzen Touches eines anderen Fingers weitere hinzu. Mehrere Ebenen selektiert man mit Wischgesten und eine Eingabe lässt sich durch einen kurzen Tipp mit zwei Fingern auf die Seite .

Für einen ersten Überblick lohnt es sich, die zahlreichen Beispiele und eingebauten Tutorials auf dem Startbildschirm auszuprobieren. Durch die meisten Grafiken scrollten, drehten und skalierten wir auf einem iPad Pro mit 10,5 Zoll erstaunlich flüssig. Bei sehr komplexen Beispielen verzögerte sich die Screen-Aktualisierung etwas, den Arbeitsfluss störte das aber nicht. Wie bei macOS nutzt Serif auf dem iPad das 3D- und Computing-Framework Metal.

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Affinity Design für iPad hat einen mit der macOS-Variante vergleichbaren Funktionsumfang. Dazu gehören auch ausgeilte Typographie-Feinheiten.