Make Magazin 5/2017
S. 14
Leserumfrage

Win-Win-Situation

Wir wollten von Ihnen wissen, wie Ihnen unsere Artikel gefallen und welche Wünsche für Änderungen Sie haben. Zu gewinnen gab es 3D-Drucker, Raspberrys und Abos.

Fast 1500 Leser haben an unserer Umfrage über drei Hefte teilgenommen und dutzende Fragen beantwortet. Wir haben nun eine besseres Bild darüber gewonnen, wie gut unsere Artikel bei Ihnen ankommen. Im folgenden führen wir einige Ergebnisse auf. Wir beziehen uns auf die während der Umfrage gemachten Angaben, die wir, wo möglich, mit unseren Verkaufsdaten abgeglichen haben.

60 Prozent unserer Leser sind Abonnenten, 35 Prozent kaufen im Laden und 5 Prozent sind Mitleser. Von den 35 Prozent, die im Laden kaufen, sucht der Großteil gezielt nach unserem Heft, immerhin 15 Prozent werden im Kiosk oder Bahnhofsbuchhandel durch unser Titelbild oder durch bestimmte Titelzeilen auf uns aufmerksam.

Von den Kioskkäufern kaufen uns 55 Prozent unregelmäßig: Die Hälfte davon interessiert zu wenige Themen respektive Artikel im Heft, 25 Prozent haben keine Zeit jede Ausgabe zu lesen und 20 Prozent finden keinen Kiosk in der Nähe, wo Make verkauft wird (Tipps dazu im Kasten „Leserservice“). Diese Angabe schwankte jedoch bei den 3 Umfragenrunden. Bei Ausgabe 2/17 gaben sogar 55 Prozent derjenigen an, die eine vorherige Ausgabe nicht gekauft hatten, sie hätten den Zeitpunkt verpasst.

Video: Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner bei der Leserumfrage

Die gefragtesten Themen sind 3D-Drucker, Single Board Computer (angeführt von Pi und Arduino), Elektronik allgemein, Hardware Hacking, Roboter, Werkzeuge & Werkzeugmaschinen sowie Praktisches für den Alltag. Dazu passt die Ausstattung der Leser: 95 Prozent haben die Lizenz zum Löten, 26 Prozent besitzen bereits einen 3D-Drucker und immerhin 10 Prozent sind mit einer CNC-Fräse ausgestattet.

Die elektronische Form der Make in der App oder anderen digitalen Angeboten spielt für Make-Leser keine Rolle, ebensowenig wie Social Media. Nur 20 Prozent nutzen Facebook, Twitter und so weiter.

Über 70 Prozent lassen sich vom Inhalt für eigene Projekte inspirieren, 40 Prozent bauen einige Anleitungen nach und über 40 Prozent lesen das ganze Heft durch.

Der Anspruch an unsere Artikel: 74 Prozent der Leser möchte aus Artikeln für eigene Projekte lernen, 70 Prozent wollen verstehen, wie ein Projekt im Detail funktioniert. 60 Prozent möchten komplett in ein Thema eingeführt werden und nimmt dafür auch lange Artikel in Kauf. 40 Prozent brauchen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um Projekte umzusetzen. Davon befanden 60 Prozent, dass unsere Anleitungen alle wichtigen Schritte zeigen, 36 Prozent wünschten sich detailliertere Anleitungen. 78 befürworten die bisherige Heft-Mischung aus langen und kurzen Artikeln in der Make.

Wir haben auch nach reinen Programmierartikeln gefragt: 38 Prozent würden diese gerne lesen, 47 Prozent möchten jedoch irgendeine Verknüpfung mit Hardware – nur 10 Prozent können gar nicht programmieren.

Fast 30 Prozent wünschen sich mehr Infokästen für Hintergrundinfos und Tipps; ebenso viele finden, dass zu wenig Schaltpläne in der Make sind. Schaltplanformate sind auch ein Thema: 20 Prozent bemängelten den Abdruck von Schaltplänen im Fritzing-Format.

Wir fragten zudem über drei Hefte nach der Meinung zu jeweils drei exemplarischen Artikeln. In Heft 1/17 gefiel besonders unser Auftakt zum MaXYposi mit einer Lesequote von 93 Prozent. Auch die Laserharfe schnitt gut ab, der konkrete Nutzwert rückte für viele aber in den Hintergrund. Obwohl es eigentlich ein Trendthema ist, lasen 30 Prozent den Artikel über Minecraft-Hacking nicht. Immerhin bekam er bei der Gestaltung gute Noten.

In Heft 2/17 war die zum Todesstern umgebaute Ikea-Lampe Titelmotiv, das mit einer Lesequote von 87 Prozent Anklang fand und inhaltlich als auch grafisch gut bewertet wurde. Nur der Nutzwert wurde eher mittelmäßig bewertet. Bei den Grundlagen zur LED-Technik hingegen bekam der Artikel hohe Noten für den Nutzwert – ebenso für Inhalt und Gestaltung. Die Anleitung zum Bau eines USB-Midi-Drums fand nicht so gute Resonanz. 40 Prozent lasen den Artikel erst gar nicht.

Den Bericht zum Bau der Wärmebildkamera – das Titelmotiv von Heft 3/17 – lasen 90 Prozent und vergaben sehr gute Noten für Inhalt und Gestaltung. Der GPS-Logger bekam zwar nicht ganz so hohe Bewertungen, bereitete immerhin aber 80 Prozent der Leserschaft Vergnügen beim Lesen. Als Schuss in den Ofen kann man den Artikel über die Wasserorgel „Plastic Souls“ bezeichnen. Die Hälfe der Leser ignorierte den Artikel, diejenigen, die ihn lasen, bewerteten ihn als überwiegend mittelmäßig.

Wir haben daraus unsere Schlüsse gezogen und arbeiten daran, künftige Artikel noch besser zu erklären und nutzwertiger zu machen.

Teilnehmer-Preise

Für die Ziehung der Gewinner haben wir einen Raspberry Pi verwendet. Der Broadcom-Chip hat einen Hardware-Number-Generator, den wir unter Python zur Ermittlung von 10 Zufallszahlen zwischen 1 und 1494 verwendet haben. Damit das Ganze etwas spannender visualisiert wird, zeigt ein Python-Skript vier „Wheels of Fortune“ an, die die Zahl anzeigen. Das Video von der „Ziehung“ sowie das Skript finden Sie unter dem Link unten. dab

Alle Gewinner werden per Post oder per Mail benachrichtigt.