Fit für die Public Cloud? Testen Sie sich selbst!

Cloud Computing bietet Unternehmen viele Vorteile, die Migration von Applikationen und Workloads birgt jedoch auch Herausforderungen. Ob Sie bereit für den Schritt in die Public Cloud sind und in welchen Bereichen noch Nachholbedarf besteht, das klärt der „Public Cloud Transition Check“ von Claranet.

 

Nach Internetunternehmen wie AirBnB, Netflix oder Uber entdecken immer mehr gestandene Mittelständler, traditionelle Industriebetriebe und Konzerne die Vorteile flexibel verfügbarer Rechenressourcen. Public-Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder die Google Cloud Platform erlauben es, IT-Ressourcen, Applikationen und innovative Services sehr schnell und nach Bedarf zu nutzen – und das weltweit mit nahezu unbegrenzter Skalierbarkeit. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Crisp Research beschäftigen sich mehr als 50 Prozent aller Unternehmen mit der Public Cloud. Das Thema nimmt damit den Spitzenplatz unter allen Bereichen der digitalen Transformation ein. Allein für Infrastruktur- (Infrastructure as a Service, IaaS) und Plattformdienste (Plattform as a Service, PaaS) sollen die Ausgaben nach Prognosen der Crisp-Analysten bis 2020 weltweit auf über 83 Milliarden US-Dollar steigen und sich damit binnen vier Jahren nahezu vervierfachen. Rund 30 Prozent der IT-Budgets sind aktuell für Public-Cloud-Dienste reserviert.

Die Migration bestehender IT-Umgebungen und Applikationen in die Cloud stellt Unternehmen jedoch vor Herausforderungen technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Art. Oft fehlt intern das nötige Know-how, um den Umzug von Workloads und Applikationen erfolgreich planen und durchführen zu können. Die Mehrheit der Anwender setzt deshalb auf die Zusammenarbeit mit Managed Service Providern. Laut Crisp Research wollen mehr als 85 Prozent der Unternehmen für ihre Public-Cloud-Umgebungen ganz oder teilweise die Dienste eines solchen Providers in Anspruch nehmen.

Die wichtigsten Fragen vor der Cloud-Migration

Vor der Reise in die Cloud sollte eine sorgfältige Bestandsaufnahme erfolgen, um den Aufwand für eine Migration, die Abhängigkeiten und den Bedarf an Cloud-Ressourcen abschätzen zu können. Folgende Fragen sind dabei zu beantworten:

  • Wie sind die Applikationen und Workloads aufgebaut? Traditionelle Standardapplikationen und Serverumgebungen lassen sich häufig nicht oder nur mit großem Aufwand in die Cloud migrieren. Moderne Anwendungen, die auf Microservices basieren, virtuelle Maschinen oder Container-basierte Workloads sind dagegen sehr viel leichter in der Cloud zu betreiben.
  • Wie wird die IT betrieben? Sicherheit und Datenschutz erfordern in der Cloud andere Richtlinien und Prozesse als in herkömmlichen On-Premise-Umgebungen. Wer seine IT aus dem Eigenbetrieb in die Cloud überführen möchte, muss daher auch rechtliche und Compliance-Aspekte beachten. Nutzen Unternehmen dagegen bereits die Dienste eines Hosting-Providers, ist der Schritt in die Cloud aus Prozesssicht wesentlich einfacher.
  • Welche Datenbanken kommen zum Einsatz? Verfügbarkeit und Performance spielen bei Datenbanken eine große Rolle und müssen bei der Migration in die Public Cloud sichergestellt werden. Auch das Thema Lizenzkosten darf nicht aus dem Blick geraten. Open-Source-Datenbanken bereiten dabei meist weniger Probleme als proprietäre Lösungen.
  • Welche Abhängigkeiten gibt es? Je stärker eine Anwendung mit anderen IT-Systemen und -Prozessen verzahnt ist, desto aufwändiger ist die Migration in die Cloud. Vollständig oder weitgehend autarke Anwendungen, etwa Mobile Apps, lassen sich dagegen recht einfach in die Cloud migrieren.

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Migration

Für die Vorbereitungen der Reise in die Cloud sollten Sie folgende fünf Punkte berücksichtigen:

  1. Definieren Sie eine Cloud-Strategie und fordern Sie die Unterstützung des Managements für Ihre Cloud-Pläne ein.
  2. Stellen Sie sicher, dass ausreichend Know-how für die Migration vorhanden ist oder arbeiten Sie mit erfahrenen Partnern zusammen.
  3. Machen Sie eine Bestandsaufnahme über ihre IT-Infrastruktur, sammeln Sie alle zu beachtenden Compliance-Vorgaben und bewerten Sie die Cloud-Fähigkeit der zu migrierenden Applikationen.
  4. Sprechen Sie mit allen Betroffenen aus der IT-Abteilung und den Fachbereichen und stellen Sie sicher, dass die Gründe und Folgen der Migration verstanden und mitgetragen werden.
  5. Bewerten Sie auch die wirtschaftlichen Aspekte der Migration und erstellen Sie einen Business Case.

Die beste Strategie finden

Die Migration in die Cloud ist komplex. Viele Unternehmen sind daher unsicher, wo sie ansetzen sollen und welche Schritte am meisten Erfolg versprechen. Der Managed Service Provider Claranet bietet Unternehmen in dieser Phase der digitalen Transformation Unterstützung in Form eines Online Self Assessments. Mit dem von Crisp Research entwickelten „Public Cloud Transition Check“ können Unternehmen ihre Ist-Situation untersuchen, Handlungsfelder erkennen und Ziele definieren. Das Self Assessment basiert auf einem Fragebogen, dessen Beantwortung zirka zehn Minuten dauert. Danach erhält der Anwender ein individuelles Ergebnis mit Ist- und Gap-Analyse, Empfehlungen für das weitere Vorgehen und einen erfolgreichen Abschluss der Migration.

Das Assessment ist aber nicht nur hilfreich, wenn es um Public-Cloud-Projekte geht. Jede Art der Cloud-Migration, sei es in eine Private Cloud,, in ein hybrides Szenario, das Public und Private Cloud-Dienste kombiniert oder in Multicloud-Umgebungen, die das Beste verschiedener Cloud-Welten vereinen – das Assessment ist immer ein guter Startpunkt, um sich über die eigenen Voraussetzungen und die nächsten Schritte klar zu werden.

Machen Sie noch heute den Test und starten Sie durch in eine erfolgreiche Cloud-Zukunft!