Verteilte Arbeitsplätze schnell und kosteneffizient einrichten, verwalten, absichern

Mobile Arbeitsplätze erfordern neue Konzepte im IT-Management. Nur mit den richtigen Tools lassen sie sich kosteneffizient zur Verfügung stellen und managen.

Im März 2020 arbeiteten laut einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbands Bitkom fast 50 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Für 18 Prozent war dies eine Premiere, 31 Prozent weiteten den bisherigen Anteil der Telearbeit aus. Zum Vergleich: 2018 arbeiteten der europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge gerade einmal fünf Prozent der deutschen Arbeitnehmer im Homeoffice!

Der unerwartete Homeoffice-Boom stellte vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie mussten Endgeräte und sichere Netzwerkverbindungen bereitstellen, papierbasierte Prozesse digitalisieren sowie neue Formen der Kommunikation und Führung etablieren. Angesichts des Tempos und des Umfangs der Veränderungen ist diese Transformation in den meisten Betrieben erstaunlich gut gelungen.

Auch wenn mittlerweile viele Unternehmen ganz oder zumindest teilweise zur Büroarbeit zurückgekehrt sind, ist eines klar: Die Nachfrage nach verteilten Arbeitsplätzen wird hoch bleiben und nicht wieder auf das niedrige Vor-Corona-Tief fallen. Dafür sorgen schon die nachrückenden jungen Fachkräfte, für die flexibles Arbeiten ein wesentliches Kriterium bei der Jobwahl darstellt.

 

Kernelemente für ein sicheres Homeoffice

Für kleine und mittelständische Unternehmen stellt sich daher die Frage, wie sie zukünftig verteilte Arbeitsplätze so zur Verfügung stellen können, dass Sicherheit, Produktivität und Verfügbarkeit gewährleistet sind, und dass die Aufwände für die Verwaltung nicht aus dem Ruder laufen. Folgende vier Kernelemente spielen dabei eine wesentliche Rolle:

  • Clients: Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern Laptops mit unterstützenden Komponenten wie Docking-Station, Monitor, Headset und Unternehmenssoftware bereitstellen. Die Geräte sollten auf Zusammenarbeit und Sicherheit optimiert sein. Der Hersteller Dell Technologies unterstützt KMU sowohl mit zahlreichen Angeboten von Laptops und Desktops, die in der Regel mit Intel® Core™ Prozessoren ausgestattet sind, als auch mit Services wie die Prodeploy Suite für Clients, die einen umfassenden Service mit Vor-Ort-Installation, der Migration von Nutzereinstellungen und Daten sowie Systemmanagement bietet. Die Prosupport Suite umfasst einen auf KI und Deep Learning basierenden produktiven Support, der automatisch Probleme erkennt und Ausfällen vorbeugt. Bei Dell PC as a Service übernimmt der Hersteller sogar das komplette Lifecycle-Management.
  • Management: Sämtliche Homeoffice-PCs sollten zentral verwaltet werden. Hierfür bieten sich Lösungen wie Unified Workspace von Dell Technologies an, eine umfassende Cloud-basierte Lösung zum Bereitstellen, Schützen, Managen und Warten von Windows-10-Rechnern.
  • Virtuelle Desktops: Für Nutzer mit höheren Sicherheitsanforderungen empfiehlt es sich, virtuelle Desktops von Dell mit Intel® Core™ Prozessoren einzurichten und diese zentral auf einem Dell EMC Server zu hosten. Alle Daten bleiben so im Unternehmen, der Anwender greift remote per Thin Client oder Software wie VMware Horizon auf seinen Arbeitsplatz zu.
  • Server: Zur Bereitstellung von zentralen Applikationen und sensiblen Daten sind leistungsfähige Server notwendig. Für Unternehmen ohne eigenen Serverraum sind Towerserver die beste Lösung. Sie sind leise, skalierbar, robust und wartungsarm. Dank kompakter Abmessungen finden sie sogar unter dem Schreibtisch Platz. Steht ein Serverraum zur Verfügung, sind Rack-Server eine geeignete Alternative. Sie bieten eine höhere Flexibilität und Skalierbarkeit, da für eine Anwendung oder Aufgabe mehrere Server zusammengeschaltet werden können.
  • Virtual Desktop Infrastructure (VDI): Ab zirka 50 verteilten Arbeitsplätzen lohnt sich die Einrichtung einer Virtual Desktop Infrastructure. Hier liegen nicht nur die Daten und Applikationen zentral im Büro beziehungsweise Rechenzentrum, sondern auch die Clients, die den Endnutzern als virtualisierte Desktops auf einem Thin Client zur Verfügung gestellt werden. Neue Arbeitsplätze können per Knopfdruck aus einem Image bereitgestellt und rollenbasiert konfiguriert werden. Die einfache und robuste Client-Hardware, die zentrale Haltung sämtlicher Ressourcen und die Virtualisierung der Desktops reduzieren den Verwaltungsaufwand deutlich.

 

 

Bereitstellungsmodelle für Virtual Desktop Infrastructure

VDI-Umgebungen lassen sich im Wesentlichen auf folgende Weise realisieren:

  • Als Hyperconverged Infrastructure (HCI): Hyperkonvergente Systeme vereinen Server-, Speicher- und Netzwerkkomponenten in einer Appliance und sind deshalb besonders einfach einzurichten und zu verwalten. Die HCI-Appliance VxRail von Dell EMC mit bis zu 2 skalierbaren Intel® Xeon™ Prozessoren beispielsweise ist eine ideale Plattform für VDI. Sie erlaubt es, klein zu starten und flexibel zu wachsen.
  • Als klassische 3-Tier-Infrastruktur: Mit der richtigen Architektur lassen sich VDI-Umgebungen auch in traditionellen 3-Tier-Infrastrukturen (Server, Storage Area Network (SAN), Netzwerk) realisieren. Die Dell EMC Ready Architecture for VDI ist beispielsweise für Citrix, Microsoft und VMware zertifiziert. Sie ermöglicht es, eine skalierbare, validierte und hochverfügbare Infrastruktur für VDI auf Basis von Dell EMC PowerEdge-Servern mit Intel® Xeon™ Prozessoren aufzubauen.
  • Als Komplettlösung: Fertige VDI-Umgebungen reduzieren den Aufwand für die Implementierung noch einmal deutlich. Sie sind daher besonders schnell einsatzfähig. VDI Complete von Dell EMC kombiniert beispielsweise die besten Komponenten aus dem Produktspektrum des Herstellers mit VMware Horizon und Horizon Apps und bietet optional die Ergänzung um NVIDIA Tesla Grafikkarten und Wyse Thin Clients.

 

Fazit

Mobiles Arbeiten ist kein vorübergehendes Phänomen – im Gegenteil: Homeoffice und Telearbeit werden in Zukunft eine immer wichtigere Rolle auch für kleine und mittelständische Unternehmen spielen. IT-Verantwortliche sollten deshalb eine zukunftsfähige Strategie verfolgen, die Sicherheit und Compliance garantiert, Wachstum ermöglicht und den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Welches Konzept das Richtige ist, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch ausloten.

Vereinbaren Sie einen Termin mit den Beratern von Dell und starten Sie in die Zukunft des mobilen Arbeitens!

 

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