Mehr Leistung, mehr Einsicht, mehr Effizienz: Wie intelligenter Speicher das Data Center revolutioniert

Unternehmen brauchen neue Lösungen, um der Informationsflut Herr zu werden, ihre Daten optimal zu analysieren und komplexe Hybrid-Cloud-Umgebungen effizient zu managen und hochverfügbar zu halten. Intelligenter Speicher ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg.

Die Anforderungen an professionelle Speicherumgebungen sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Zwar spielen Preis, Performance und Zuverlässigkeit nach wie vor eine große Rolle, darüber hinaus müssen sich Enterprise-Storage-Plattformen heute aber auch nahtlos in hybride Umgebungen aus On-Premise-Umgebungen, Private und Public Cloud integrieren und dabei höchste Verfügbarkeit bei möglichst geringem Managementaufwand garantieren.

Moderne Speichersysteme wie die All-Flash-Arrays von HPE Nimble Storage bilden dafür die Basis. Sie stellen über eine Vielzahl von Software-basierten Sensoren in Echtzeit umfangreiche Telemetriedaten zur Verfügung, die in der Cloud-basierten Big-Data-Umgebung InfoSight gesammelt und analysiert werden. Mithilfe von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz (KI) kann InfoSight Fehler frühzeitig erkennen und in vielen Fällen selbständig korrigieren, bevor es überhaupt zu Performance-Einbußen oder Ausfällen im Rechenzentrum kommt. Nach Berechnungen von HPE lassen sich die Betriebskosten dadurch im Durchschnitt um 79 Prozent senken, während die Effizienz der IT um 85 Prozent steigt. Weniger Überprovisionierung und Personalbedarf resultieren in rund 30 Prozent weniger Storage-Kosten.

Vor allem der Support profitiert in hohem Maße von der Kombination aus intelligentem Storage, Big Data und KI. First- und Second-Level-Support lassen sich komplett automatisieren. Benötigt der Kunde dennoch einen menschlichen Ansprechpartner, kann er direkt den Third-Level-Support kontaktieren. Über die Telemetriedaten und die Analysen von InfoSight stehen dem Ansprechpartner sämtliche Informationen, die er zur Lösung des Problems benötigt, auf Knopfdruck zur Verfügung. In den allermeisten Fällen lassen sich Fehler in kürzester Zeit beheben. Das führt zu einer hohen Kundenzufriedenheit auf der einen und besseren Arbeitsbedingungen für die Support-Mitarbeiter auf der anderen Seite.

HPE bleibt jedoch nicht beim intelligenten Management von Speicherumgebungen stehen, sondern entwickelt InfoSight beständig weiter. So kann die Plattform nun systemübergreifend KI-basiert Empfehlungen für die gesamte IT-Infrastruktur geben, um diese zu optimieren und den besten Speicherort für Daten zu identifizieren. Ein KI-gesteuerter Ressourcenplaner hilft bei der optimalen Verteilung von Workloads und ein Selbstdiagnose-Tool für 3PAR-Speichersysteme ermöglicht auch Kunden mit eingeschränktem Cloud-Zugriff, Leistungsengpässe im eigenen Rechenzentrum mithilfe von InfoSight zu identifizieren und zu beheben.

Auf dem Weg zum autonomen Data Center

Die intelligente Verwaltung von Storage und die systemübergreifenden Analyse- und Empfehlungsfunktionen von InfoSight sind der erste Schritt in eine neue Ära, in der sich Rechenzentren weitgehend selbst verwalten werden. Noch fehlt es vor allem an den notwendigen Telemetriedaten aller beteiligten Systeme, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Schon für das Training der Steuerungsintelligenz mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen müssen große Datenmengen über lange Zeiträume erfasst werden. HPE sammelte beispielsweise über zwei Jahre Daten aus Nimble Storage Arrays und trainierte damit InfoSight. Erst nach dieser langen Trainingsphase konnte das intelligente System selbständig aussagekräftige Vorhersagen treffen und Analysen durchführen.

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Neue Geschwindigkeitsrekorde dank Memory-Driven Flash

HPE macht Storage nicht nur intelligenter und zuverlässiger, sondern auch erheblich schneller. Möglich ist dies dank HPE Memory-Driven Flash, einer neuen Klasse von Speichermodulen (Storage Class Memory, SCM), die per NMVe (Non-Volatile Memory Express) angebunden werden. Latenzzeiten lassen sich dadurch im Vergleich zu All-Flash-Arrays um die Hälfte verringern, die Geschwindigkeit um 50 Prozent steigern.  Davon profitieren vor allem Transaktionen, die in Echtzeit durchgeführt werden müssen, etwa im Online-Handel, bei Bankgeschäften oder in der Verarbeitung von Kreditkartendaten. Aber auch Machine Learning und andere I/O-intensive Anwendungen, bei denen die Latenz eine erhebliche Rolle für die Leistungsfähigkeit spielt, lassen sich mit Memory-Driven Flash massiv beschleunigen.

Speicher als Service – die wirtschaftliche Alternative

Den Speicherbedarf über Jahre vorauszuplanen, ist heute in vielen Branchen nahezu unmöglich. Kostspielige Überprovisionierungen sind dabei ebenso problematisch wie Storage-Engpässe, die sich nicht schnell genug beheben lassen. Immer mehr Unternehmen nutzen deshalb auch im eigenen Rechenzentrum ein Storage as a Service-Modell, wie es HPE anbietet. Bereits heute verwaltet der Hersteller im Rahmen seines Serviceangebot HPE GreenLake Flex Capacity 500 PB an Kundendaten. Um die Datensicherung noch effektiver und wirtschaftlicher zu machen, hat das Unternehmen sein As-a-Service-Angebot GreenLake Backup jetzt um die intelligente Datenmanagement-Software Veeam erweitert.

Fazit

Intelligenter Storage bietet viel mehr als nur die Möglichkeit, Daten abzulegen und wieder zu lesen. Welche Möglichkeiten sich bieten, zeigt das Cloud-basierte Analyseportal HPE InfoSight. Auf Basis der von Nimble Storage Arrays gelieferten Telemetriedaten erkennt es mithilfe von Big Data und KI Fehler, bevor sie zu Problemen führen, und kann sie häufig automatisiert beheben. Darüber hinaus gibt die Lösung Empfehlungen für die Verwaltung der Workloads und unterstützt Sie so bei der Optimierung Ihrer gesamten IT-Infrastruktur. So gewinnen Sie Zeit und Ressourcen für das, was wirklich wichtig ist.

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