Innovative Backup-Lösung: Asklepios-Kliniken stellen sich mit Objektspeicher von Huawei zukunftssicher auf

Mit dem hochverfügbaren, auf Knopfdruck erweiterbaren Objektspeicher von Huawei sichert der Klinikverbund Asklepios seine Backup-Daten, schafft eine performante Basis für alle Gesundheitsdienstleistungen und stellt seine IT zukunftssicher auf.

67.000 Mitarbeitende, 18.000 PC-Arbeitsplätze und mehr als 3,5 Millionen Patienten jährlich, die in 170 Gesundheitseinrichtungen in 14 Bundesländern mit über 30.000 Betten behandelt werden, dazu pro Jahr 18 Millionen Befunde und 10 Millionen Laboranalysen – Asklepios kann als einer der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland beeindruckende Zahlen vorweisen. Bei den Prozessen im Klinikverbund fallen Jahr für Jahr größere Datenmengen an, die schnell, sicher, hochverfügbar und redundant verarbeitet und gespeichert werden müssen.

Zuständig dafür ist die Asklepios IT-Services GmbH, eine wichtige Säule für die Digitalisierung im Konzern. Die IT-Tochter stellt für alle Einrichtungen medizinische und kaufmännische Anwendungen sowie E-Mail, Videokonferenzen und das Dokumentenportal bereit. Das Unternehmen betreibt zudem aus dem konzerneigenen Rechenzentrum am Firmensitz in Hamburg das bundesweite Kliniknetzwerk und die IT-Infrastruktur.

Hohe Anforderungen ans Backup-System

Um sämtliche in den Kliniken anfallenden Daten redundant vorhalten zu können, benötigt Asklepios eine leistungsfähige Backup-Lösung. Sowohl Daten als auch Anwendungen müssen sich nach einem möglichen Ausfall zudem zügig wiederherstellen lassen. 2020 war absehbar, dass das vorhandene Backup-System dem steigenden Datenvolumen nicht mehr lange gewachsen sein würde: Allein die PACS-Systeme (Picture Archiving and Communication Systems), mit denen der Klinikverbund digitale CT-, MRT- und Ultraschallbilder archiviert, erzeugen täglich bis zu 700 Gigabyte an Daten.

Das IT-Team plante die Anschaffung einer zukunftsfähigeren, skalierbaren Backup-Lösung. „Wir suchten nach Speicher-Hardware, mit der wir flexibel auf ansteigende Datenvolumina reagieren können und bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt“, sagt Felix Diroll, Leiter des Serverteams bei der Asklepios Service IT GmbH. Zusätzlich sollte ein leistungsstarkes Objektspeichersystem installiert werden, mit dem sich große, unstrukturierte Datenmengen kostengünstig und effizient speichern lassen. Nach einer Marktsondierung entschieden sich die Verantwortlichen für zwei Systeme von Huawei: Huawei OceanStor Pacific 9540 und Huawei OceanStor 100D sind jetzt für Backup und Archivierung zuständig. Das System verwaltet Daten als Objekte und nicht wie bei anderen Speicherkonzepten als Dateisysteme oder Datenblöcke – perfekt für die Aufbewahrung von Massendaten. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis konnte Huawei auch mit der schnellen Lieferung der Hardware punkten: Der Anbieter gibt Kunden eine 14-Tage-Lieferzusage für ausgewählte Komponenten.

Automatisiert speichern, auf Knopfdruck skalieren

Das IT-Team führte das neue Speichersystem innerhalb einer Woche ein. Im Projektverlauf installierten die Techniker den Objektspeicher parallel zum bisherigen System und migrierten anschließend alle vorhandenen Backup-Daten auf die neue Lösung.Jetzt speichert Asklepios medizinische Informationen, Patienten- oder Verwaltungsdaten aus den Krankenhausinformationssystemen (KIS) zuerst über eine Backup- und Recovery-Software. Nach zwei Wochen fließen die Backup-Daten automatisiert in den Objektspeicher von Huawei, wo sie bis zu einem Jahr verbleiben und schließlich gelöscht werden.

Mithilfe der Administration-Tools der Huawei-Lösungen kann das IT-Team die Backup-Archivdaten einfacher und schneller verwalten als bisher. Über das integrierte Monitoring erkennen die Admins zudem jetzt auf einen Blick, wann der Speicherplatz ausgereizt sein wird, und können den Speicher frühzeitig erweitern. Vorteil des Huawei-Systems: Es lässt sich auf Knopfdruck skalieren. „Mit den Objektspeichersystemen von Huawei sehen wir uns gut für künftige Anforderungen aufgestellt“, sagt Diroll. Die nächsten Schritte sind bereits geplant: Für die gesetzlich vorgeschriebene Langzeitarchivierung von PACS-Dateien über 30 Jahre soll ein weiterer Objektspeicher von Huawei angeschafft werden. Außerdem will Asklepios verschiedene Anwendungen als Containerlösungen bereitstellen und im zentralen Rechenzentrum ein entsprechendes Kubernetes-Cluster aufbauen. Für den dazu notwendigen Speicherplatz will das IT-Team ebenfalls auf Huawei-Objektspeicher zurückgreifen.

Innovative Storage-Lösungen sind nur eine Säule im Leistungsportfolio von Huawei. Das Angebot der Enterprise Business Group umfasst Netzwerkinfrastruktur, Unified Communications und Collaboration (UC&C), Cloud Computing und Datenzentren, Unternehmenssicherheit und Industrieanwendungen für Unternehmenskunden im staatlichen und öffentlichen Bereich, Gesundheitsbranche und Finanzindustrie, Transport und Logistik, Versorgungs- und Energieunternehmen, Handel und Internet Service Provider.

Weitere Informationen:

Huawei Enterprise Business Group
Technische Details zum Huawei-Objektspeicher
Asklepios IT-Services GmbH

kommentar field