Converged Infrastructure: Bauen oder Kaufen?

Konvergente Systeme können heute fertig gekauft oder in Eigenregie implementiert werden. Für mittelständische Betriebe ist der Kauf einer erweiterbaren integrierten Lösung die bessere Option.

Die IT steht heute zunehmend unter Druck: Extreme Wettbewerbsorientierung und stetig steigende Benutzer- und Kundenerwartungen erhöhen das Tempo des Geschäftslebens. Angesichts der permanenten wirtschaftlichen Veränderungen muss die IT in der Lage sein, schnell und individuell Produkte und Services bereitzustellen. Trends wie mobiles Arbeiten, Collaboration, Social Business und Self-Service müssen zügig umgesetzt werden.

In diesem Umfeld ist die IT in vielen Unternehmen eher ein Hindernis als ein Business-Enabler. Ein Großteil der Rechenzentren kann mit den Anforderungen nach Agilität nicht mithalten, weil sie entweder veraltet oder zu komplex oder – wie in den meisten Fällen – beides ist. Unterschiedlichste IT-Produkte verschiedener Hersteller, heterogene, nicht standardisierte Hardware, zu viele, zu alte und wartungsintensive Server, massives Storage-Wachstum – in der Summe hat das zu ineffizienten, unflexiblen und immer komplexer werdenden Infrastrukturen geführt.

Viele IT-Verantwortliche haben sich zuletzt von der Virtualisierung eine Lösung erhofft. Sie mussten schmerzlich erfahren, dass es nicht ausreicht, ihren vorhandenen Servern einfach einen Hypervisor hinzuzufügen. Auch mit der Virtualisierung kann es Monate dauern, die Infrastruktur einzurichten, die die Unternehmensanforderungen unterstützt. Außerdem eliminiert ein virtualisiertes Rechenzentrum nicht die Ineffizienzen der Ablauf- und Organisationsprozesse. Die Folgen: Die Service-Levels sinken. Die Kosten explodieren. Der Platzbedarf ufert aus.

Konvergente Systeme – Getrenntes zusammenführen

In diesem problematischen Umfeld mahnen Analysten und Markforscher dringlich eine Konsolidierung der IT an. Der Königsweg: Die Zusammenführung ursprünglich getrennter IT-Systeme in ein konvergentes System und eine Converged Infrastructure (CI). Bislang isolierte IT-Domänen für Applikationen, Rechner, Speicher und Netze werden dabei eng zusammengefasst.

Der Vorteil: Ein konvergentes System integriert Computing, Storage und Networking zusammen mit Virtualisierung in einer kompakten Bauform. Vorkonfigurierte und aufeinander abgestimmte Administrationswerkzeuge reduzieren die Komplexität bei der Bereitstellung von Workloads und den Bedarf an IT-Spezialisten.

Ein konvergentes System, das auf einer konvergenten Infrastruktur aufbaut, stellt eine vollständige Plattform für die Anwendungsbereitstellung dar. Die Hardware-Komponenten sind für die Anwendungen und Workloads wie SAP HANA oder Oracle optimiert, die sie unterstützen sollen. Und es ist so entworfen, dass es Infrastruktur-Elemente wie Virtualisierung, Netzwerk und Speicher, auf denen die Workloads für Benutzer ausgeführt werden, optimal unterstützen kann.

Konvergente Systeme eliminieren Hardware-Inkompatibilitäten, minimieren den Platzbedarf, erleichtern die Administration – und machen die IT insgesamt effizienter und agiler. Der Ressourcen-Einsatz wird so optimiert, dass die Auslastung verbessert und Kosten gesenkt werden. Ganz nebenbei wirkt CI auch zu hohen Energiekosten entgegen.

Marke Eigenbau ist teuer

Der Markt hat inzwischen auf die Wünsche der Anwender reagiert: Bei der Suche nach der optimalen CI-Lösung ist die Auswahl an Technologieanbietern, Produkten und Services heute so groß wie nie zuvor. Allerdings sind viele Anwender auch skeptisch: Sie befürchten, dass die Systeme teuer sind, sie sich von einem Anbieter abhängig machen und die Lösung zudem möglicherweise nicht auf ihre spezifischen Workloads zugeschnitten ist.

Das macht es für viele verlockend, ihre traditionelle IT-Infrastruktur selbst zu integrieren. Eine solche im Eigenbau konsolidierte Infrastruktur hat allerdings entscheidende Nachteile:

  • Einführungszeit: Zeit und Arbeitsaufwand für eine selbst erstellte Integration sind hoch. Ein Kauf kann den Bereitstellungsprozess im Vergleich zu einer Do-it-Yourself-Lösung um Monate verkürzen.
  • Tests: Um die IT in Eigenregie zu konsolidieren, müssen Sie mehrere Test- und Optimierungsdurchgänge für jede zu installierende Anwendung oder Verwaltungsplattform durchführen. Ein konvergentes System ab Werk ist hingegen hinsichtlich optimaler Leistung entworfen und getestet.
  • Performance: Bei der Einführung einer Do-it-Yourself-Integration müssen Ihre Techniker die Serverkapazitäten kontinuierlich überwachen, um sicherzustellen, dass die Anwendungen über ausreichende Ressourcen verfügen. Kaufen Sie ein konvergentes System mit entsprechender Performance, können Sie sicherstellen, dass Ihre Anwendungen stets über die benötigten Kapazitäten verfügen.
  • Support: Beim Support sind bei einer selbst durchgeführten Integration meist mehrere Ansprechpartner involviert. Ein Kaufsystem hingegen bietet einen Single-Support mit einem Ansprechpartner.
  • Kosten: Bei einer vollständigen Kostenschätzung werden Sie feststellen, dass der Investitionsertrag für ein gekauftes konvergentes System langfristig höher ist als für ein konsolidiertes System im Eigenbau.

NFLEX – CI für den Mittelstand

Gerade für mittelständische Betriebe mit begrenzten Know-how und geringen Personalressourcen lohnt es sich, eine fertige integrierte Lösung zu kaufen, die für Erweiterungen offen ist. So lassen sich die mit einer Do-it-yourself-Integration verbundenen Risiken und Nachteile vermeiden.

Dabei ist es wichtig, einen kompetenten und renommierten Anbieter zu wählen, der die Technologie beherrscht und für Innovation steht. Der Lösungsanbieter sollte aber auch die spezifischen Bedürfnisse kleinerer Betriebe erfüllen und vertrauenswürdiger Partner sein, der bei Inbetriebnahme und Konfiguration unterstützt. Diese Kriterien helfen, in Betracht kommende Kandidaten einzugrenzen.

Die Marktführer Fujitsu und NetApp bieten das mit ihrer gemeinsam entwickelten konvergenten Infrastrukturlösung NFLEX. Die weltweiten Technologie-Vorreiter nutzten ihre Erfahrungen aus ihrer jahrzehntelangen Partnerschaft, um mit NFLEX ein System zu entwickeln, das modernsten Business-Anforderungen genügt.

 

Das NFLEX Ökosystem.

NFLEX basiert auf einer einfachen, modularen und multidimensionalen Skalierung, die individuell auf Computing, Arbeitsspeicher und Storage anwendbar ist – ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen CI-Lösungen. Dank eines optimierten Bestell- und Lieferprozesses ist das CI auf Einfachheit ausgelegt und eignet sich schon deshalb besonders für kleinere und mittelständische Betriebe. Das System ist vorkonfiguriert, für die wichtigsten geschäftskritischen Anwendungen wie SAP HANA und Oracle getestet und validiert – und schon am ersten Tag einsatzbereit. Je nach Kundenanforderung stehen im Rack montierte Konfigurationen und Konfigurationen ohne Rack zur Verfügung. Der Single-Support stellt Uptime und Produktivität sicher und kommt – abhängig davon, wo das System gekauft wurde – von Fujitsu oder NetApp.

CI-Systeme sollten Anwender auch bei der Hybrid-Cloud-Migration unterstützen. Über CI-Systeme sollten IT-Services nahtlos in die Cloud migriert werden können und sich traditionell skalierte Anwendungen ebenso wie dynamische Applikationen managen lassen. NFLEX bietet auch hierfür die besten Voraussetzungen.

Viele weitere Services unterstützen bei der Implementierung der Lösung und erfüllen die jeweiligen Kundenanforderungen.

 

Weitere Informationen zur konvergenten NFLEX-Infrastructure finden Sie hier!