18 Ports: CalDigits Thunderbolt Station 4 im Kurztest

CalDigits TS4 bietet 17 Ausgänge plus Strom für ein Notebook. Wir haben geprüft, was die vielen Buchsen des Thunderbolt-Docks taugen.

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CalDigit Thunderbolt Station TS4
Von
  • Johannes Schuster

Mehr Anschlüsse bietet bislang kein Thunderbolt-4-Dock: CalDigit hat seine "Thunderbolt Station" für Thunderbolt 4 jüngst neu aufgelegt und das Angebot an Ports dabei nochmals ausgebaut. Bisher hielt das Apex von Anker mit 11 freien Schnittstellen den Rekord, dieser wird nun von CalDigit mit 17 eingestellt. An der 18. Buchse auf der Rückseite haben wir über das mitgelieferte 75 Zentimeter lange Thunderbolt-Kabel ein MacBook Pro 14" geladen. Laut Hersteller stehen bis zu 98 Watt bereit, das Netzteil unterstützt 230 Watt.

Auf der Rückseite allein bietet Caldigits TS4 schon mehr Ports als andere Thunderbolt-4-Docks.

Die schnelle UHS-II-SD-Card Kingston Canvas React lieferte die Daten mit 247,8 MByte/s und speicherte sie mit 225,8 MByte/s. Die microSD-Card aus der gleichen Serie arbeitete in dem entsprechenden Slot ähnlich flott. Mit unserer FritzBox 6660 verband sich das Dock per 2,5-Gigabit-LAN. Am frontseitigen Audio-Port lief ein iPhone-kompatibles Headset inklusive Mono-Mikrofon-Eingang. Die rückseitigen, alternativ aber nicht gleichzeitig einsetzbaren Mini-Klinken-Buchsen trennen Ein- und Ausgang.

Die beiden Thunderbolt-4-Ausgänge erzielten mit unserem G-Drive Pro eine sehr gute Lesegeschwindigkeit von 2519 MByte/s, schreibend waren es 2230 MByte/s. Über dieselben Buchsen erreichte eine USB-C-SSD von OWC Gen-2-typische 887 MByte/s. Am frontseitigen USB-C-Anschluss und den fünf USB-A-Ports mit USB 3.2 Gen 2 waren es nur 20 MByte weniger. Alle USB-Buchsen liefern jeweils 7,5 Watt, sodass wir ein iPad Pro 11" problemlos laden konnten. Die oberen der zwei frontseitigen USB-C- sowie die beiden Thunderbolt-Ports bieten sogar 20 respektive 15 Watt an.

Thunderbolt 4 Station TS4
Hersteller: CalDigit

Schnittstellen:
2 × Thunderbolt 4 mit USB 3.2, 3 × USB-C und 4 × USB-A mit 3.2-Geschwindigkeit, DisplayPort 1.4 (4K@60Hz), Audio-In, Audio-Out, Kopfhörer (iPhone-Headset-kompatibel), 2,5-Gigabit-Ethernet, SD-Card (UHS-II), microSD-Card (UHS-II)
Systemanforderungen: Windows-10-PC oder Mac (ab macOS 11.4) mit Thunderbolt 3 oder 4; iPads und Windows-Tablets mit Thunderbolt oder USB-C
Maße: 141 × 113 × 42 mm
Gewicht: 640 g
Preis (Hersteller): 387 €

Während der Display-Port (1.4) einen 4K-Monitor mit 60 Hertz Bildwiederholfrequenz versorgte, lief gleichzeitig an Thunderbolt Apples neues Studio Display mit 5K-Auflösung. Macs mit M1-Chip können allerdings grundsätzlich nicht zwei Displays an einem Dock ansteuern. Eine weiß leuchtende LED am Dock signalisiert den Betrieb, ein Kensington-Lock erlaubt das Anschließen an ein Stahlseil.

Mit seinen besonders vielen und verschiedenen Schnittstellen, dem DisplayPort, 2,5-GBit-LAN und der hohen Leistungsabgabe an USB stellt das TS4 momentan das Non-Plus-Ultra bei Docks dar. Es ist zwar nicht billig, aber auch nicht teurer als die Konkurrenz.

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(lbe)