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4K-Action-Cam GoPro Hero7 Black: Großer Sprung dank Stabilität

Filmen bei Action erfordert eine leistungsfähige Bildstabilisierung, zuletzt ein Schwachpunkt bei GoPro. Doch die Hero7 Black zeigt, dass es auch besser geht.

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4K-Action-Cam GoPro Hero7 Black

Es ist ruhig geworden um die einst boomenden Action-Cams. Doch die GoPro Hero7 könnte die Lust am Filmen nun wiederbeleben. Wie ihre Vorgänger gibt es sie in den drei Versionen White, Silver und Black, die sich nicht nur in der Gehäusefarbe unterscheiden, sondern auch in Bezug auf die Ausstattung. Wir haben das Spitzenmodell Black getestet. Es bietet einen Sensor mit 12 Megapixeln, nimmt 4K-Videos mit bis zu 60 fps auf und schießt außer JPEG- auch RAW-Bilder. Der Sony-Sensor-Chip stammt vom Vorgänger Hero6 Black (Test), doch wurde um ihn herum viel verbessert.

Die Hero-Modelle der vorigen Jahre hingen den Geräten von Konkurrent Sony technisch hinterher. Grund war hauptsächlich die ausgezeichnete Bildstabilisierung der Sony-Kameras. Genau in diesem Punkt hat GoPro bei der Hero7 massiv nachgerüstet. Obwohl sich in Bezug auf Farben, Dynamik und generelle Bildgestaltung nur wenig im Vergleich zum Vorgänger getan hat, steigt die Aufnahmequalität dadurch deutlich.

Der Hersteller spricht von "HyperSmooth" und einer Gimbal-ähnlichen Stabilisierung. Einen optischen Bildstabilisator hat die Hero7 nicht, sondern arbeitet wie viele Smartphone-Kameras mit Software-Algorithmen. Dabei wird das Bild ein wenig beschnitten. Tatsächlich ist die Funktion bei leichten Bewegungen ähnlich leistungsfähig wie echte Hardware-Gimbals. Hält man die Kamera beispielsweise beim Laufen in der Hand, bleibt das Bild fast vollkommen verwacklungsfrei. Im Test montierten wir die Action-Cam unter anderem an einem Downhill-Mountainbike und fuhren Strecken mit holprigen Wurzelpassagen und gewagten Sprüngen. Vor allem Vibrationen und kleinere Bewegungen schluckte HyperSmooth fast vollständig; gröbere ruckartige Bewegungen glättete die Automatik zumindest stark und deutlich besser als ihr Vorgänger. Eine Grenze wird bei heftigen Vibrationen und ausschweifenden Bewegungen erreicht, hier hält die digitale Stabilisierung nicht mehr mit einem Hardware-Gimbal mit.

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