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Ab 130 Euro: Universal-Stative im Praxistest

Hohe Tragkraft, geringes Gewicht, durchdachte Details: An Allrounder-Stative stellen Fotografen hohe Ansprüche. Dabei gilt es, einen guten Kompromiss zu finden.

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Nach wie vor sind Stative das am häufigsten gekaufte Kamerazubehör. Wer noch keines besitzt oder weitere erwerben möchte, trifft auf ein umfangreiches, schwer überschaubares Angebot. Bei der Auswahl spielen sehr unterschiedliche Kriterien wie Gewicht, Größe, Funktionsumfang, Stativkopf oder Material eine Rolle.

Das perfekte Stativ gibt es meiner Einschätzung nach nicht. Denn die Anforderungen an so ein potenzielles Top-Modell sind widersprüchlich. Einerseits sollte es stabil sein und eine große Arbeitshöhe erreichen können. Auf der anderen Seite sollte es nicht viel wiegen, sich einfach transportieren lassen und so klein sein, dass Fotografen es notfalls im Koffer verstauen können. Einen soliden Kompromiss bieten Universalstative. Wir haben sieben aktuelle Angebote auf ihre Stärken und Schwächen getestet. Die ausgewählten Modelle verfügen über einen mitgelieferten Stativkopf und erreichen mit ausgefahrener Mittelsäule mindestens 160 Zentimeter Höhe. Für die Aufnahme ergibt sich so in den meisten Fällen eine Perspektive auf Augenhöhe, die mit kleineren Stativen nicht möglich ist. Alle getesteten Stative haben drei oder vier Beinsegmente. Die Ausrichtung der Kamera erfolgt bei vier Stativen mit einem Kugelkopf, bei den übrigen mittels Drei-Wege-Neiger. Aluminium, Karbon und Holz – die drei klassischen Materialien für Stative sind im Test vertreten.

Kleinere Kameras, leichtere Objektive und Bildstabilisatoren machen ein Stativ für viele fotografische Aufgaben inzwischen überflüssig. Andererseits sind zum Beispiel mit HDR oder Focus-Stacking Anwendungen hinzugekommen, die es vor 25 Jahren noch nicht gab. Dafür benötigen Sie dann doch wieder ein Stativ, weil diese Techniken auf Serienaufnahmen basieren, deren Bildausschnitt im Idealfall gleich sein sollte. Langzeitbelichtungen und Arbeiten mit schwerer Ausrüstung können wegen der Verwacklungsgefahr ebenfalls nicht aus der Hand erfolgen, ein Stativ ist in diesen Fällen unverzichtbar.

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