AirTags im Test: Wie sich Apples Schlüsselfinder im Alltag schlägt

Wo ist der Schlüssel, wo der Geldbeutel? Wie schnell man mit Apples neuem Helferlein Verlorenes wiederfinden kann, hat uns überrascht. Doch es gibt auch Kritik.

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Von
  • Sebastian Trepesch
  • Mark Zimmermann
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Seit Jahren gibt es kleine Anhänger, die die Suche nach Verlorenem erleichtern: Gadgets, die auf einen Pfiff mit einem Piepsen reagieren, und Bluetooth-Tools, die man über eine Smartphone-App zum Klingen bringt. Smartere Lösungen heben das Suchen und Finden per Netzwerk auf ein neues Niveau: Die Geräte anderer Nutzer spüren den eigenen als verloren gemeldeten Gegenstand auf und melden dessen Ort anonym an den Besitzer. Ein prominenter Vertreter solcher Tools ist Tile. Apple setzt mit den AirTags dem noch eines drauf.

Das AirTag sieht aus wie ein Button aus den 80er-Jahren oder ein überdimensionales Mentos. Es ist etwas größer als ein 2-Euro-Stück (31,9 Millimeter), etwas dicker als zwei Münzen (8 Millimeter) und fühlt sich ähnlich glatt an wie ein Handschmeichler aus Stein. Eine Öse zum Befestigen, etwa am Rucksack, besitzt es nicht, hierfür benötigt man Zubehör – dazu später mehr.

Die Vorderseite des AirTags besteht aus weißem Kunststoff. Bestellt man bei Apple für 35 Euro pro Stück, kann man es auf Wunsch kostenlos gravieren lassen. Bis zu vier Emojis oder Zeichen passen drauf. Wer einen Viererpack à 119 Euro erwirbt, darf für jeden Button eine eigene Beschriftung wählen. Die Rückseite aus Edelstahl zieren das Apple-Logo – und nach kurzer Zeit leichte Kratzer, zumindest wenn man das AirTag am Schlüsselbund oder im Portemonnaie trägt.

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