Akasa Maxwell Pro: Lüfterloses Mini-ITX-Gehäuse für AMD Ryzen und Intel Core i

Beim PC-Gehäuse Maxwell Pro dient das Gehäuse zugleich als lautloser Kühlkörper für den Prozessor. Bei der Kühlleistung stößt es aber an Grenzen.

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Von
  • Christian Hirsch
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Der auf Kühler spezialisierte taiwanische Hersteller Akasa bietet bereits seit einigen Jahren maßgeschneiderte Aluminiumgehäuse an, mit denen sich Mini-PCs für den lüfterlosen Betrieb mit passiver Kühlung umbauen lassen. Allerdings passen die meisten nur zu bestimmten Mainboards oder PC-Barebones. Das Maxwell Pro taugt hingegen für beliebige Mini-ITX-Boards mit den Fassungen AM4 für AMD Ryzen oder LGA115X/1200 für Intels Core-i-Prozessoren. Damit eignet sich das PC-Gehäuse zum Bau lautloser Rechner zum Beispiel für Audiophile. Die Thermal Design Power (TDP) der CPU darf 65 Watt nicht übersteigen.

Die Abwärme des Prozessors transportieren insgesamt vier Heatpipes zur rechten und linken Gehäuseseite. Diese bestehen jeweils aus großen Aluminiumblöcken mit massiven Kühlrippen, die dem Maxwell Pro zu einem soliden Leergewicht von drei Kilogramm verhelfen. Alle anderen Komponenten im Inneren wie die Spannungswandler auf dem Board müssen jedoch ohne zusätzliche Kühlung auskommen. Deshalb ist das Maxwell Pro vor allem für Prozessoren mit eingebautem Grafikprozessor (IGP) interessant.

Für den Test haben wir das Maxwell Pro mit dem Mini-ITX-Board Asrock B450 Gaming-ITX/ax, 16 GByte RAM, einer 2,5-Zoll-SSD und dem Quad-Core Ryzen 5 3400G bestückt. Der Kombiprozessor hat zwar eine TDP von 65 Watt, in der Praxis darf er sich aber bis zu 88 Watt genehmigen.

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