Alle gegen iCloud-Fotos: Neun Foto-Cloud-Anbieter für Apple-Nutzer im Vergleich

Mit einem Cloud-Dienst sichert man seine Bilder. Andere Anbieter haben manche Vorteile gegenüber Apples integriertem Dienst – und los geht's oftmals kostenfrei.

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(Bild: jirsak, stock.adobe.com, freepik.com; Montage: Mac & i)

Von
  • Thomas Kaltschmidt
Inhaltsverzeichnis

Die meisten Fotos machen Apple-Anwender mit ihrer Immer-dabei-Kamera, dem iPhone, das erst einmal alles lokal sammelt. Um Bilder bequem mit anderen Geräten wie Windows-PCs und Macs zu synchronisieren oder mit Freunden und Familie zu teilen, bieten sich Foto-Cloud-Dienste an. Apples iCloud-Fotos stellt für viele die erste Wahl dar, aber es gibt bessere Alternativen, und es spricht nichts dagegen, die Vorteile verschiedener Dienste zu kombinieren.

Gefunden in Mac & i 6/2021

Wir haben neben iCloud-Fotos die Dienste Amazon Photos, Degoo, Google Fotos, Flickr, SmugMug, MagentaCloud, OneDrive und Dropbox miteinander verglichen. Die meisten bieten mehr kostenfreien Speicherplatz als die 5 GByte bei Apple (die man sich zudem mit den anderen iCloud-Diensten teilen muss). Amazon-Prime-Kunden können in Amazon Photos gar unbegrenzt Fotos hochladen und verwalten, die Degoo Cloud offeriert 100 GByte Speicherplatz, dann allerdings mit Werbung. Telekom-Kunden und Google-Anwender erhalten 15 GByte ohne Mehrkosten. Bei Dropbox kann man die mickrigen 2 GByte auf 16 GByte hochleveln, wenn man neue Kunden zum Anmelden motiviert.

kurz & knapp

  • Foto-Cloud-Anbieter laden neue iPhone-Bilder automatisch hoch und erleichtern das Verwalten und Teilen des Materials.
  • Die meisten Dienste bieten 5 bis 15 GByte Speichervolumen kostenfrei. Der schwedische Anbieter Degoo lockt sogar mit 100 GByte – dann allerdings mit Werbung.
  • Apples iCloud-Fotos besticht mit guten Bildbearbeitungsfunktionen, eignet sich zum Teilen der Inhalte über die Apple-Betriebssysteme hinaus aber nicht so.

Der Schutz der Privatsphäre hat in der EU und Deutschland einen hohen Stellenwert. Die meisten Foto-Cloud-Anbieter haben ihren Firmensitz jedoch in den USA und unterliegen den dort geltenden Bestimmungen. Auf Aufforderung des FBI oder anderer US-Behörden müssen sie sogar persönliche Daten ihrer Kunden herausgeben. Das kann sogar so weit gehen, dass Betroffene über diese Zugriffe nicht unterrichtet werden.

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