Alternative App-Stores für Android im Vergleich: Von Open Source bis Google-Klon

Der Google Play Store ist nicht die einzige Anlaufstelle für Apps. Alternative Stores bieten Vorteile wie eine höhere Datensparsamkeit und die Unabhängigkeit.

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(Bild: Rudolf A. Blaha)

Von
  • Steffen Herget
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Auf einem Android-Handy kommen die Apps aus dem Play Store von Google – logisch, ist ja schließlich Android. Doch dieser Store ist längst nicht die einzige Anlaufstelle für alle, die neue Spiele und Programme suchen. Unter den Alternativen finden sich die kleineren Anbieter Aurora und Uptodown, die Open-Source-Initiative F-Droid mit Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre, aber auch die Plattformen der großen Namen Amazon, Huawei und Samsung.

Der Blick auf die Alternativen lohnt sich aus einer Reihe von Gründen. Einer davon betrifft verstärkt die Kundschaft von Huawei. Auf aktuellen Modellen des chinesischen Herstellers laufen wegen des fortwährenden US-Embargos keine Google-Dienste und damit auch kein Play Store, also müssen die Apps anderswo herkommen. Auch Geräte mit veralteten Android-Versionen oder Custom-ROMs als Betriebssystem steht der Weg über den Play Store nicht immer offen. Zudem haben Hersteller wie Amazon mit Fire OS eigene Android-Spielarten entwickelt, die auf dem Android Open Source Project (AOSP) basieren und ohne Google arbeiten.

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Doch auch auf Smartphone und Tablets mit Google-Diensten haben alternative Stores Vorteile. Sie kommen ohne den Zwang zur Anmeldung mit dem Google-Konto aus – ersetzen diesen Zwang aber teilweise durch andere Accounts, etwa mit der Huawei-ID oder dem Amazon-Login. Zudem findet man in den Stores immer wieder kleine und unbekannte Apps, die den Weg zu Google nicht oder noch nicht geschafft haben oder das nicht können oder wollen.

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