Android 11 bringt neue Möglichkeiten für Programmierer

Mit Android 11 stehen App-Entwicklern nun einige wichtige Änderungen in den Bereichen Benachrichtigungen, Datenschutz und Steuerung von Geräten ins Haus.

Lesezeit: 4 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge
Von
  • Thomas Künneth
Inhaltsverzeichnis

Es ist mittlerweile eine jährliche Tradition und auch 2020 erschien eine neues Android-Betriebssystem – Version 11. Wie üblich waren Googles eigene Smartphones ab dem Pixel 2 als erstes mit dem Upgrade an der Reihe, für die erste Pixel-Generation war mit Android 10 Schluss. Auch andere Hersteller hatten am Betaprogramm teilgenommen, unter anderem Oppo, OnePlus und ASUS. Ende 2020 dürften bereits viele Geräte mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet sein, vor allem Android-One-Modelle sollen es wieder schnell erhalten. Googles gründliche Vorarbeiten in den letzten Jahren tragen also Früchte.

Doch neben dem Jubel ob des endlich der Vergangenheit angehörenden Upgrade-Chaos hat Google nicht die Arbeit am Funktionsumfang vergessen. Anwendern sollte zum Beispiel direkt das neue Power-Menü – es erscheint nach einem längeren Druck auf den Ein-/Aus-Schalter – auffallen: Fürs Smart Home beispielsweise finden sich dort nun Bedienelemente für vernetzte Lampen, Steckdosen und Rollläden, ohne dass man erst die Google-Home-App öffnen muss. Damit das Power-Menü übersichtlich bleibt, lassen sich die Kacheln umsortieren und ausblenden. Dank einer Programmierschnittstelle können Entwickler dort eigene Controls unterbringen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt ein Beispielprogramm.

Auswahl der hinzuzufügenden Controls für das neue Power-Menü und der zugehörige Schalter.

Um Steuerelemente zur Verfügung zu stellen, müssen Klassen von android.service.controls.ControlsProviderService ableiten. Wie alle Services registriert man sie in der Manifestdatei:

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+