Android 12 im Funktions-Check

Version 12 verpasst Android den gründlichsten Neuanstrich seit Jahren. Auch bei Sicherheit und Datenschutz hat sich einiges getan.

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Von
  • Stefan Porteck
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Schriften, Icons, Schieberegler und Schaltflächen – alles wirkt wuchtiger als bisher. Mit Android 12 vollzieht Google den umfangreichsten Tapetenwechsel seit 2014.

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Mit dem neuen Look "Material You" will Google die Bedienung vereinfachen. Dafür wachsen die Quicksetting-Schaltflächen in der Benachrichtigungsleiste zu größeren und farbigen Kacheln. Das erinnert an den Look von iOS. Da nun weniger Schaltflächen auf den Schirm passen, muss man durch die Kachelreihen swipen. Wer die Kachelanordnung nach Wichtigkeit sortiert, kommt nach kurzer Zeit gut damit klar.

Über eine der Kacheln lassen sich verknüpfte Smart-Home-Komponenten bedienen, etwa smarte Leuchtmittel. Eine weitere neue Kachel beherbergt die Auswahl der Zahlungsmittel für Google Pay. Bislang steckten diese beiden Funktionen im sogenannten Power-Menü, das man durch einen Druck des Einschaltknopfes erreichte. Laut Google kam das bei den Nutzern nicht so gut an, weshalb das Power-Menü zu seinen Wurzeln zurückkehrt: Hält man nun den Knopf gedrückt, erscheinen große, runde Schaltflächen, mit denen man das Telefon sperrt, ausschaltet, neu startet oder den Notruf wählt. Im Alltag fanden wir den neuen Ansatz stimmiger. Gut gefallen hat uns auch, dass die Schieberegler, für die Helligkeit und die Lautstärke, deutlich breiter geworden und sich dadurch weniger fummelig anfühlen.