Android-Auto: Renault Megane E-Tech im Test

Der Megane E-Tech soll mit frischer Optik und viel Technik für die elektrifizierte Zukunft stehen. Renault holt sich dafür Google Automotive an Bord.

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  • Sven Hansen
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Willkommen, Bienvenue: Der Megane E-Tech hat mit seinen gleichnamigen Verbrennerkollegen eigentlich gar nichts gemein. Er steht auf derselben Plattform (CMF-EV) wie der Ariya des Entwicklungspartners Nissan. Statt eines Kompaktwagens hat man also einen etwas bulligen Crossover mit mühlradgroßen 20-Zoll-Puschen auf dem Hof.

Die Linien fallen dennoch sportlich aus, gerade im Heck läuft der Megane eng zusammen, sodass die hinteren Seitenscheiben wie die Heckscheibe eher zu Sehschlitzen verkommen. Immerhin: Es gibt einen Heckscheibenwischer, der den Durchblick auch im schmuddeligsten Wetter garantiert.

Unser Testwagen hat das mittlere Ausstattungsniveau "Techno", größtes Ausstattungspaket ist "Augmented Vision & Advanced Driving" für 2600 Euro. Darin enthalten sind ein digitaler Innenspiegel mit Heckkamera-Display, vier Kameras für eine 360-Grad-Rundumsicht und der vollautomatische Parkassistent. Das 850 Euro teure Kreuzchen am "OpenR link"-Infotainment mit 12-Zoll-Display und Harman/Kardon-System sollte man in jedem Fall setzen, ansonsten muss man sich mit einem deutlich kleinerem Touchdisplay in der Mittelkonsole zufriedengeben. Bei einem Basispreis von 44.700 Euro für die Techno-Variante kostet unser Testwagen mit allen Extras 50.800 Euro.