Android: Referenz-Smartphone von Qualcomm und Asus im Test

Qualcomm bringt ein Smartphone als Aushängeschild für die eigenen Chips und Komponenten auf den Markt. Einen Aspekt haben die Macher allerdings vernachlässigt.

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Von
  • Steffen Herget
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Möchte ein Chip-Hersteller zeigen, was mit den eigenen Produkten so alles möglich ist, wenn man sie richtig kombiniert, baut er sie selbst zusammen oder lässt das Referenzgerät von einem anderen Unternehmen produzieren. Letzteres hat Qualcomm gemacht und sich mit Asus zusammengetan. Heraus kam ein Gerät mit denkbar sperrigem Namen – das "Smartphone for Snapdragon Insiders", kurz SFSI. Als Snapdragon Insiders bezeichnet Qualcomm seine treuesten Fans und Anhänger der Marke, deren System-on-a-Chip (SoC) der verschiedenen Snapdragon-Baureihen zahlreiche Smartphones und Tablets antreibt.

Zunächst einmal ist das SFSI vor allem eines: ziemlich groß und schwer. Das liegt am OLED-Display von Samsung mit einer Diagonale von 6,8 Zoll (17,27 cm). Es unterstützt eine Bildwiederholrate von 144 Hertz, strahlt sehr hell und zeigt kräftige Farben. Der Gehäuserand am oberen Ende hätte ein wenig schlanker ausfallen dürfen. Außerdem brauchen auch die übrigen Bauteile ihren Platz: Das SFSI ist eines der ersten Smartphones, das im Mobilfunkstandard 5G nicht nur im Frequenzbereich unter 6 GHz funkt, sondern auch die ultrakurzwelligen Millimeterwellen (mmWave)unterstützt. Das macht weitere Antennen nötig, die Platz brauchen.

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Somit ist das SFSI ziemlich unhandlich und möchte am liebsten mit zwei Händen bedient werden. Der Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig, ist aber kaum zu erfühlen, da er nahtlos in die Rückseite integriert ist. Er kann mit feuchten Fingerkuppen zwar umgehen, nass werden sollte das Smartphone aber nicht – es verfügt über keine IP-Zertifizierung.

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