Android-Smartphone Asus Zenfone 8 im Test

Ein High-End-Smartphone, das in jede Hosentasche passt: Das Zenfone 8 von Asus ist handlich und dennoch voll­gestopft mit Techni­k.

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Von
  • Robin Brand
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Kompakte High-End-Smartphones suchte man im Android-Lager bislang vergeblich. Entweder sind die Geräte nicht wirklich kompakt (zum Beispiel das schmale, aber lange Sony Xperia 5 II) oder nicht wirklich High-End (zum Beispiel das Google Pixel 5 mit Snapdragon 765G). Das Asus Zenfone 8 macht Schluss damit, es ist das kompakteste Smartphone mit Qualcomms Top-SoC Snapdragon 888. Dazu packt Asus bis zu 16 GByte RAM und 256 GByte nicht erweiterbaren Flashspeicher in das handliche (148 mm × 68 mm × 8,9 mm) 170-Gramm-Paket.

Dank der Abmessungen lässt sich das Zenfone 8 angenehm einhändig bedienen. Die mattierte Glasrückseite und der leicht abgerundete Metallrahmen liegen gut in der Hand, die Verarbeitung ist grundsolide. Das Display soll dank Gorilla Glass Victus auch Stürze aus zwei Metern Höhe auf harte Untergründe unbeschadet überstehen. Ein Sturz aus ebendieser Höhe auf einen Holzdielenboden mit dem Display voran brachte dem Gerät keine sichtbaren Schäden bei. Gegen Wasser und Staub ist es gemäß IP68-Zertifizierung geschützt. Diese bescheinigt dem Smartphone, staubdicht zu sein und ein Bad in Süßwasser in einem Meter Tiefe auszuhalten. Nach der obligatorischen Test-Schwimmstunde im Waschbecken funktionierte das Smartphone wie zuvor.

Die Vorderseite des Zenfone besteht fast ausschließlich aus Display, das somit trotz des kleinen Gehäuses mit 5,9 Zoll einigermaßen großzügig bemessen ist. Serien streamen oder zocken machen auf größeren Screens aber mehr Spaß. Das plane OLED stellt maximal 120 fps dar und löst 2400 × 1080 Pixel auf. Das ergibt eine Pixeldichte von 448 dpi – oder anders ausgedrückt: Alle Inhalte werden gestochen scharf dargestellt. Die Software passt die Bildwiederholrate wahlweise automatisch an den Inhalt an, um Akku zu sparen.

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