Apeman A80 im Kurztest: 4K-Action-Cam für 80 Euro

Die A80 kostet nur einen Bruchteil gängiger Action-Kameras im GoPro-Stil. Mac & i hat die kompakte 4K-Kamera getestet.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 25 Beiträge
Von
  • Holger Zelder

Obwohl der chinesische Hersteller Apeman nur rund 80 Euro für seine Action-Cam verlangt, stattet er sie mit reichlich Zubehör aus. Neben einer Transporttasche legt Apeman einen zweiten Akku, ein Tauchgehäuse und allerlei Halterungen vom Klettband bis zur Lenkerklemme bei. Auch besitzt die Kamera einen HDMI-Anschluss und lässt sich über USB als Webcam nutzen.

Abstriche gilt es bei der Bedienung in Kauf zu nehmen: Das Display ist nicht touch-fähig, das träge, schlecht übersetzte Menü steuert man über die vier Knöpfe am 84 Gramm leichten Plastikgehäuse.

Die Apeman-App macht nur das Nötigste und erlaubt die Bedienung sowie den Video-Import. Sonderfunktionen sucht man vergebens. Zum Koppeln muss man händisch das iPhone mit dem Ad-Hoc-Netzwerk der Kamera verbinden.

Auch die Bildqualität fanden wir nicht überragend: Fotos gelangen der A80 nur mit flauen Farben und mittelmäßigen Details.

Die Optik hat ein Schärfeproblem: Im Fotomodus ist der entfernte Expo-Pavillon zwar gut erkennbar, die Pflanzen und der Zaun verschwimmen zu einer bunten Masse.

Zwar unterstützt die Kamera 4K-Videos mit 24 fps, damit ruckelten die Clips im Test vor sich hin. Die Schärfe war ausreichend, Lichtwechsel glich sie nur sehr langsam aus. Der zuschaltbare Stabilisator konnte die Aufnahmen mit einer zittrigen Hand aber immerhin etwas beruhigen, mit holprigen Fahrten war er überfordert. Mit 57 Minuten lieferte die Apeman A80 die kürzeste Akkulaufzeit der Testkandidaten in unserem Action-Cam-Vergleichstest.

Vergleichstest Action-Kameras

(lbe)