App-Entwicklung mit Flutter 3

Google hat die dritte Major-Version von Flutter veröffentlicht. Damit ist das quelloffene UI-Toolkit ein universelles Cross-Plattform-Werkzeug.

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Von
  • Udo Schöfer
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Flutter ist nun auch unter Linux und macOS als stabil deklariert und vereint damit alle populären Betriebssysteme innerhalb eines einzigen technischen Frameworks, das das komplette Spektrum von Mobile und Web bis Desktop bedient. Entwickler können so sechs unterschiedliche Zielplattformen mit einer übergreifenden Codebasis ansprechen.

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Ursprünglich auf die Umsetzung nativer Apps für iOS und Android ausgelegt, integrierte Flutter 2 bereits die Browserumgebung und den Zugriff auf Win32-, Cocoa- und Unix-APIs für Desktop-Apps. Im Folgenden greift der Artikel die wichtigsten Punkte auf, die Google mit der Version 3 seinen Anwendern neu zur Verfügung stellt.

Für macOS-Desktop-Apps kompiliert Flutter 3 das Binärformat Universal Binary, das ausführbare Programmdateien sowohl für die Prozessorarchitektur von Intel als auch von Apple Silicon enthält. Das neue Widget PlatformMenuBar implementiert die von macOS als fester Bestandteil jeder Anwendung eingeforderte Menüleiste und erlaubt, kaskadierende Menüstrukturen zu deklarieren.