Apple Silicon: Apple M1 als Entwicklungssystem im Test

Statt auf Intel-Prozessoren setzt Apple künftig auf die eigenentwickelte ARM-Chip-Architektur M1. Das Apple Silicon bringt Vor- und Nachteile für Entwickler.

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Von
  • Dr. Michael Stal
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Die erste Variante von Apples neuer ARM-Chip-Architektur, M1 genannt, steht derzeit auf drei Rechnern zur Verfügung: dem MacBook Air 13", MacBook Pro 13" und dem neuen Mac Mini. Es gibt Varianten mit 8 GByte und mit 16 GByte Arbeitsspeicher, ferner lässt die Konfiguration der Hardware eine SSD mit 256 GByte, 512 GByte, 1 TByte oder 2 TByte Kapazität zu. Im Laufe der nächsten Jahre will Apple sukzessive die gesamte Produktpalette auf die neue Architektur migrieren. Für iPhone, iPad, die Apple Watch und Apple TV ändert sich nichts, denn sie basieren schon länger auf ARM.

Als Testgerät diente ein Mac Mini mit 16 GByte RAM nebst einer 512-GByte-SSD. Zum einen verspricht die Kombination das derzeit beste Kosten-Nutzen-Verhältnis, zum anderen ist der Mac Mini momentan die einzige Option für eine Desktop-Umgebung auf Basis von Apple Silicon.

Wer den Unterschied zur bisherigen Intel-Hardware verstehen will, muss einen genauen Blick auf die Architektur des M1-Chips werfen. Darin befinden sich acht CPU-Kerne: Vier sind auf hohe Leistung ausgerichtet (Firestorm) und vier auf Energieeffizienz (Icestorm). Die Optimierung auf Energieverbrauch gibt es bei Intel-Prozessoren bislang nicht. Zusätzlich ist im System-on-a-Chip (SoC) ein Grafikprozessor mit acht Shader-Clustern integriert. Eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU) mit 16 Kernen hilft beim Berechnen neuronaler Netze. Da sich der Arbeitsspeicher ebenfalls auf dem Chip befindet, können die M1-Kerne schnell über einen 128-Bit-Bus auf den internen Speicher zugreifen.

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