Apple iMac 24" (2021) mit ARM-Prozessor M1 im Test

Im 2021er iMac steckt Apples ARM-­Prozessor M1. Neu sind auch die gewachsene Bildschirm­diagonale und bunte Gehäuse.

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Von
  • Florian Müssig
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Reminiszenz an den Urahn aus dem Jahr 1998: Beim allerersten iMac steckte der Röhrenmonitor(!) in einem Kunststoffgehäuse, welches Apple in etlichen kräftigen Farben angeboten hat. Der mindestens 1450 Euro teure iMac des Jahres 2021 ist nun auch wieder bunt geworden: Es gibt ihn nicht mehr nur wie zuletzt in Silber, sondern auch in Blau, Grün und Rosé; höhere Ausstattungsvarianten (ab 1670 Euro) bekommt man zusätzlich auch noch in Gelb, Orange und Violett. Der gewählte Ton färbt die Rückseite mit großem Apfel-Logo knallig, während der Standfuß, das beiliegende Zubehör und das Kinn an der Vorderseite in einer pastelligen Farbvariante daherkommen.

Der Rahmen rund um den Bildschirm fällt dünner aus als bislang und ist zudem grundsätzlich in Weiß gehalten statt vormals Schwarz. Das macht den iMac optisch zum Hingucker, verringert aber etwa beim Videogucken die Immersion. Zudem deckt der Rahmen den Panelrand nicht exakt ab, sodass doch wieder eine feine dunkle Linie um das eigentliche Bild läuft. Rahmen und Panel werden von einer glänzenden Acrylglasscheibe überdeckt. Das Panel stellt 4480 × 2520 Pixel (also etwas mehr als 4K-Auflösung) auf 23,5 Zoll Diagonale blickwinkelstabil dar und gehört mit vollständiger Abdeckung des DCI-P3-Farbraums zu den besseren seiner Art.

Die rund 500 cd/m2 Maximalhelligkeit liefert eine klassische LED-Hintergrundbeleuchtung; Mini-LEDs wie im iPad Pro (Test) oder Apples XDR-Profimonitor gibt es hier nicht. Apropos externer Monitor: Während ältere iMac mit Intel-CPUs drei Monitore gleichzeitig ansteuern können, schafft das M1-Modell wie die M1-bestückten MacBook Air, MacBook Pro und Mac Mini (Test) nur derer zwei – trotz zwei Thunderbolt-Ausgängen.

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