Asus TUF Dash F15: Gaming-Notebook mit Core i7-11370H und GeForce RTX 3070

Asus schickt im TUF Dash F15 einen Intel-Vierkerner mit erhöhtem Wärmebudget ins Rennen. Die High-End-GPU GeForce RTX 3070 bietet eine hohe ­Gaming-Performance.

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Von
  • Florian Müssig
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Die verkorkste 10-Nanometer-Fertigung hat dazu geführt, dass Intel mehrere Notfallpläne umsetzen musste. So wurde mit Rocket Lake eine neue Kernarchitektur auf 14 Nanometer (Test) zurückportiert. Und während sowohl Rocket Lake als auch AMDs Ryzen-Prozessoren mit bis zu acht Kernen auffahren, wirft Intels 10-Nanometer-Fertigung weiterhin nur Vierkerner aus.

Die gilt auch für die neueste Spielart "Tiger Lake-H35": Trotz H-Nomenklatur und anderem Nummernschema – etwa Core i7-11370H statt Core i7-1165G7 – handelt es sich technisch um dasselbe Quad-Core-Die, welches seit Herbst 2020 in vielen flachen Notebooks (Test) steckt. Der einzige Unterschied: Dort wird der Chip bestenfalls mit 28 Watt Thermal Design Power (TDP) gefahren, während dem H35 die namensgebenden 35 Watt erlaubt sind. Wie groß der Zugewinn an Rechenleistung ausfällt, hängt aber nicht pauschal von der erlaubten Abwärme ab, sondern im Einzelfall davon, wie gut das Kühlsystem im jeweiligen Notebook die Hitze tatsächlich abführt.

Das hier getestete Asus TUF Dash F15, eines der ersten Notebooks mit "Tiger Lake-H35", schafft im Cinebench R23 gut 7000 Punkte bei Last auf allen Kernen. Das ist ein ganzes Stück mehr als die rund 4500 Punkte, die die normalen Core-i-Prozessoren ("Tiger Lake-U28") in vielen kompakten 13-Zoll-Notebooks erreichen. 14- und 15-Zöller bieten hingegen grundsätzlich mehr Platz für ausladendere Kühlsysteme, und dort haben wir auch bislang schon um die 6000 Cinebench-Punkte gemessen (Test).

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