Test: Automatischer Scanner für Super-8-Film

Der Scanner von Somikon verspricht, Filmbilder vollautomatisch und in hoher Auflösung von Super 8 in digitales Video zu wandeln.

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Automatischer Scanner für Super-8-Film
Von
  • Ulrich Hilgefort
Inhaltsverzeichnis

Der Hochzeitsfilm der Großeltern, der Urlaubsstreifen mit den längst erwachsenen Enkeln oder die erste Dokumentation der eigenen Firma – wie viele solcher Filme noch in Schachteln und Schubladen auf ihre Entdeckung warten, weiß niemand. Sie ins digitale Zeitalter zu retten gilt als aufwendig und teuer. Doch mit einem preiswerten Scanner lassen sich solche alten Filme leicht digitalisieren.

Es gibt viele Vorschläge, wie man einen (Super-8-)Film abtasten kann, beispielsweise das Abfilmen per Smartphone, Video- oder Spiegelreflexkamera des vom – dazu erforderlichen – Projektor auf eine Leinwand gebrachte Bild. Schließlich erzielt man bei Fotos so ganz ordentliche Ergebnisse. Doch ohne technische Änderungen am Projektor entstehen dabei nahezu zwangsläufig hässliche, durchs Bild laufende dunkle Streifen, die ihre Ursache im mangelnden Gleichlauf von Bildprojektion (18 Bilder/s) und Videoaufzeichnung (25 oder 50 Bilder/s) haben. Dazu müsste der Film mit 16 2/3 Bildern/s, die Videokamera mit 50 Bildern/s laufen und beide Geräte im Verhältnis 1:3 synchronisiert werden. Das gilt auch für eine Überspielung per Spiegelkasten, dessen eingebaute Mattscheibe als Mini-Projektionsfläche dient.

Obendrein kommt es fast ausnahmslos zu hellen Flecken in der Mitte des Bildes ("hot spot" genannt). Dadurch wirken die abgetasteten Szenen unharmonisch ausgeleuchtet, was den Bildeindruck beeinträchtigt. Umso dringender der Wunsch nach einer ausreichend hellen, gleichmäßig leuchtenden Lichtquelle.

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