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Bitwig Studio 3: Digital Audio Workstation mit modularem Synthesizer-Baukasten

Mit Bitwig Studio 3 kann man elektronische Instrumente und Effekte aus einem Baukasten zusammenstellen.

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Modulare Synthesizer erleben derzeit eine Renaissance. Doch Kosten von mehreren tausend Euro für ein Komplettsystem schrecken manchen Einsteiger vom Kauf der Hardware ab. Wer sich in der Welt der Klangstöpselei zunächst umsehen will, probiert das zunächst mit einer Softwaresimulation aus. Kostenlose Angebote findet man beispielsweise beim VCV Rack (Download); wer komplexe Synthesizer und Effekte entwerfen möchte, greift zum kostenpflichtigen Reaktor von Native Instruments (Download Demo). Solche Softwarepakete erfordern jedoch einige Einarbeitungszeit und erheblichen Aufwand, um alle Parameter mit einem übergeordneten Produktionsprogramm (Digital Audio Workstation, DAW) zu steuern.

Bitwig Studio 3 bringt nun erstmals ein modulares Synthesizersystem mit, dessen einfache Bedienung sich nahtlos in die übrigen DAW-Funktionen integriert. Dazu wählt der Anwender aus dem neuen Baukasten "The Grid" ein Instrument oder einen Audioeffekt und verknüpft auf einem schachbrettartigen Gitterfeld kleine Klang- und Steuermodule nach Belieben mit der Maus.

In der öffentlichen Beta-Version sind bereits 148 Module vorhanden, die über ein Menü in Kategorien unterteilt wurden: Hier findet man unter anderem Oszillatoren und Sampler zur Klangerzeugung, Hüllkurven zur Bestimmung des zeitlichen Verlaufs von Pegeln, Mixer, die mehrere Signale zusammenführen, Delays, die zeitliche Verzögerungen einstreuen sowie logische Bausteine, um Pegel zu vergleichen, zu addieren, subtrahieren oder zu multiplizieren.

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