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Bose Frames Alto: Sonnenbrille trifft auf Kopfhörer und AR

Die Bose Frames Alto vereint Sonnenbrille und Kopfhörer. Als Bonus gibt es akustische Augmented-Reality-Funktionen – zumindest für iPhone-Nutzer.

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(Bild: heise online / Patrick Bellmer)

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Wie die Kreuzung zwischen Kopfhörer und Sonnenbrille aussehen kann, zeigt Bose mit der Modellreihe Frames. Die High-Tech-Sonnenbrillen sollen nicht nur die Augen vor UV-Strahlung schützen, sondern den Träger auch unauffällig musikalisch unterhalten. In bestimmten Szenarien funktioniert das ausgesprochen gut, wie der Test zeigt. Die Modelle Frames Alto und Frames Rondo kosten 230 Euro. Für den Test stand erstere Variante zur Verfügung.

Selbst bei Trägern mit großem Kopf sitzt die Frames Alto sehr locker, auch wenn sie mit 47 Gramm annähernd doppelt so viel wiegt wie herkömmliche Brillen mit Kunststoffgläsern. Im Alltag ist das ein Vorteil, da die Sonnenbrille nicht störend drückt. Bei sportlichen Aktivitäten führt eben das aber schnell zum Wegfliegen; die in Bezug auf Breite und Bügellänge nahezu gleichgroße Brille des Autors sitzt deutlich fester. Dies ist aber nicht der einzige Kritikpunkt am Gestell selbst. Der verwendete Kunststoff hinterließ beim Testmuster in Bezug auf Optik und Haptik keinen hochwertigen Eindruck, an einigen Stellen störten feinere Grate und uneinheitliche Spaltmaße.

Die verbaute Technik nimmt viel Platz in Anspruch. Entsprechend dick fallen die Bügel der Bose Frames Alto aus.

(Bild: heise online / Patrick Bellmer)

Die gesamte Technik bringt Bose in den beiden Bügeln der Sonnenbrille unter – was zu deren fast schon klobigem Erscheinungsbild führt. In beiden stecken mehrere Mikrofone und Lautsprecher (Knochenschall kommt nicht zum Einsatz), rechts kommt der Akku unbekannter Kapazität mitsamt proprietärem Ladeanschluss hinzu. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth 4.2, die Steuerung über eine Taste auf der Unterseite des rechten Bügels. Auf ein Touch-Element, wie es verschiedene Hersteller bei Kopfhörern verbauen, verzichtet Bose.

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