CO2- und Radongehalt messen mit dem Raumluftsensor Airthings Wave Plus

Der Airthings Wave Plus verspricht, die Raumluft auf Radon, flüchtige organische Verbindungen und CO₂ zu untersuchen – aber was bringt das eigentlich?

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Raumluftsensor Airthing Wave Plus
Von
  • Jan-Keno Janssen
Inhaltsverzeichnis

Es klingt erst einmal sinnvoll, dass inzwischen viele Smart-Geräte wie Wetterstationen und Waagen die Raumluft untersuchen. Allerdings verbirgt sich dahinter oft nur ein schnöder CO2-Sensor – aber zu viel Kohlendioxid in der Luft kann man leicht durch regelmäßiges Lüften verhindern, dafür braucht man keinen Sensor.

Auch der 250 Euro teure Raumluftsensor Airthings Wave Plus misst den CO2-Gehalt, bietet aber noch zwei deutlich interessantere – und gesundheitsrelevantere – Informationen: Er erkennt Radon und flüchtige organische Verbindungen (total volatile organic compounds, TVOC). Radon ist ein Gas, das im Boden durch den natürlichen Zerfall von Uran und Radium entsteht. Durch Fugen und Risse im Fundament kann das Gas in Wohnräume eindringen und sich dort anreichern.

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) ist Radon nach Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland – rund fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs werden hierzulande Radon zugeschrieben. Die höchsten Radon-Konzentrationen gibt es im Südosten Deutschlands, im Nordwesten kommt das Gas deutlich seltener vor. Auf der BFS-Website findet sich eine Karte mit Konzentrationsschätzungen.

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