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Canon 4000D gegen Nikon D3500 im Test: Das taugen die Günstig-DSLR

Fazit - Gemischte Gefühle

Inhaltsverzeichnis

Die kleinen DSLR hinterlassen gemischte Gefühle: Für Einsteiger in die Fotografie und für Aufsteiger vom Smartphone und einfachen Kompaktkameras sind sie gut geeignet. Gerade die Nikon D3500 dürfte sich als erste richtige Kamera bewähren. Sie liegt gut in der Hand, arbeitet mit aktueller Technik und liefert vernünftige Bildergebnisse.

Canons EOS 4000D wirkt dagegen wie ein zu großer Kompromiss in Billigplastik. Dass sie nur 300 Euro kostet, kann über so manche Unzulänglichkeit wie das äußerst magere Display nicht hinwegtäuschen. Langfristig dürfte da mehr Frust als Fotolust aufkommen. Für weniger als 100 Euro mehr gibt es das nächstgrößere Modell EOS 2000D mit Technik auf aktuellem Stand.

Günstiger als mit den Mini-DSLR geht es kaum. Doch, wenn ein- und aufsteigende Fotobegeisterte ihr Budget noch ein wenig aufstocken, bekommen sie dafür spannende Alternativen, die mehr Individualität versprechen. Die spiegellose Systemkamera Olympus E-PL9 kommt beispielsweise im Metallgehäuse und etwas peppigeren Design. Sie arbeitet mit einem kleineren Four-Thirds-Sensor, muss sich aber 4000D und D3500 in Sachen Bildqualität nicht geschlagen geben. Sie bringt dafür spannende Extras wie einen klappbaren Bildschirm, Touchbedienung und Fotomodi für Langzeitbelichtungen mit, die zum Experimentieren anregen. Spaß an der Fotografie steht hier im Vordergrund. Auch Fujifilms X-A5 im kantigen Retrogehäuse und dem Schwerpunkt auf Selfies könnte für junge Fotobegeisterte die bessere Wahl sein.

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(ssi)