Capture One Pro 21: Professioneller Raw-Entwickler im Test

Capture One führt zwei Maßnahmen zugunsten schnellerer Ergebnisse ein: ein Konzept für Tastenkürzel und ein Modus, um ­mehrere Fotos zeitgleich zu ­bearbeiten.

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Von
  • André Kramer
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Der Raw-Entwickler Capture One ist auf Effizienz und Bildqualität getrimmt. Der Hersteller macht dafür keine Kompromisse zugunsten einer hübschen oder besonders einfach zu bedienenden Oberfläche. Die Kunden bekommen Werkzeuge, mit denen sie schnell und präzise ihre Raw-Fotos entwickeln können, mögen die Regler auch ein wenig sperrig und die Schrift zu klein wirken. Das Programm ist für Studiofotografen interessant, da es die kabelgebundene Aufnahme (Tethered Shooting) für Kameras von Canon, Nikon, Fujifilm, Sony und anderen Herstellern unterstützt. In Version 21 lassen sich auch Leica-Kameras wie die SL2 und S3 kabelgebunden nutzen.

Capture One verkauft sein Programm nach wie vor als Kauflizenz und im Abo. Letzteres wird um gut zehn Euro monatlich teurer. Der Preis der dauerhaft nutzbaren Lizenz bleibt gleich, berechtigt aber nur noch zur Aktivierung auf zwei Rechnern statt auf dreien. Daneben gibt es günstigere Spezialversionen für Kameras von Nikon, Sony und Fujifilm. Diese kosten jeweils 149 Euro einmalig beziehungsweise 11 Euro monatlich.

Bei Capture One sind Dinge schon lange selbstverständlich, an denen Entwickler wie ACDSee, Exposure und ON1 noch arbeiten: Der Kontrastregler beeinflusst die Sättigung nicht. Die Regler für Belichtung, Schatten und Lichter erhalten auch bei extremen Werten die Details im Foto. Capture One liefert natürliche Farben und eignet sich damit besonders zur Bearbeitung von Hauttönen.

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