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Clustermanagement mit Kubernetes Federation und Istio

Clustermanagement mit Kubernetes Federation und Istio

Die Kubernetes-Komponente Federation ermöglicht eine standortübergreifende Nutzung mehrerer Kubernetes-Cluster.

Auch wenn Kubernetes-Cluster recht immun gegenüber dem Ausfall einzelner Knoten sind, kann doch auch der Verbund insgesamt ausfallen. Zudem ist der lokale Cluster vielleicht nicht aus allen Gegenden der Welt gleich gut zu erreichen oder man stößt beim Ausbau vor Ort auf Kapazitätsgrenzen. Die Lösung all dieser Probleme ist die gemeinsame Nutzung mehrerer Kubernetes-Cluster an unterschiedlichen Standorten.

Eine Möglichkeit, verschiedene Cluster gemeinsam zu verwenden, ist das von Kubernetes selbst bereitgestellte Open-Source-Projekt Kubernetes Federation. Es ermöglicht es, mehrere Cluster unabhängig von ihrem Standort zu managen und die Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Dies erreicht man zum einen durch die Synchronisierung von Ressourcen über alle Verbunde hinweg – dasselbe Deployment existiert damit auf allen. Zum anderen durch die Option, Applikationen und Services automatisch über alle Cluster mit Load Balancern und DNS [1] [1]-Einträgen zu konfigurieren. So kann man eine globale Virtual IP oder einen DNS-Eintrag setzen, um ein Backend in mehreren Clustern zu erreichen. Die im Artikel verwendete Federation v2 lässt sich in folgenden Fällen einsetzen:

High-Availability-Set-up (HA-Set-up): Im Falle eines Ausfalls der eigenen Hardware oder einer Region kann eine Cluster Federation für kritische Systeme eine weitere HA-Schicht bieten, um die Auswirkungen zu minimieren. Weiterhin lässt sich so auch der Single Point of Failure eliminieren, indem man statt eines großen Clusters mehrere kleinere betreibt.


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4434157

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[1] https://www.heise.de/thema/DNS