Das bringt schneller RAM beim Ryzen 5000

AMD verbessert mit dem Ryzen 5000 die Unterstützung für sehr schnellen Speicher. Lohnt sich der Kauf von Übertakter-Riegeln oder bleibt es Geldverschwendung?

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Von
  • Alexander Spier
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Die Ryzen-5000-Prozessoren arbeiten bereits von Haus mit verhältnismäßig flottem Speicher zusammen. Doch beim offiziell als kompatibel ausgewiesenen DDR4-3200 ist längst nicht Schluss. AMD selbst nennt DDR4-4000 als eine denkbare Option für seine aktuelle CPU-Speerspitze und RAM-Module mit deutlich mehr Takt gibt es reichlich zu kaufen.

Doch lohnt sich die Investition in derart schnelle RAM-Module, um das letzte Quäntchen Performance aus dem System zu pressen? Oder ist günstiger Standardspeicher am Ende die schlauere Wahl? Einige Verbesserungen von AMD an der Zen-3-Architektur des Ryzen 5000 kommen jedenfalls den Anbietern von "Übertakter-RAM" entgegen, die prompt passende Sets auf den Markt werfen.

Wir haben uns das aus zwei Riegeln bestehende 16-GByte-Set G.Skill TridentZ F4-4400C19D-16GTZSW geschnappt und probieren mit einem Ryzen 7 5800X (Test) und dem Mainboard Gigabyte X570 Aorus Master (Test) aus, was besonders schneller RAM tatsächlich bringt. Das Speicher-Kit bietet nicht nur DDR4-4400 als maximale Datenrate, es läuft dabei zudem mit relativ scharfen Timings von 19-19-19-39. Damit sind die Riegel ein guter Kandidat, um das RAM-Optimum beim Ryzen 5000 auszuloten.

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