Kleinstcomputer: Das kann der Raspberry Pi 4B

Was ist neu? Was kann er besser als sein Vorgänger? Wo hakt es noch? Wir haben den neuen Raspberry unter die Lupe genommen.

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Schon im vorigen Jahr gab es Gerüchte, dass der Raspberry Pi 4 kurz vor seiner Markteinführung stehe. Es hat aber bis zum Juni dieses Jahres gedauert, bis die Hardware fertig war. Die Software, also ein auf den neuen SoC (System on Chip) 2711 von Broadcom abgestimmtes 64-Bit-Betriebssystem, ist leider noch nicht fertig. Daher haben wir den 4er zunächst mit der neuesten 32-Bit-Raspbian-Distribution unter die Lupe genommen.

Man musste schon genauer hinsehen, um äußerliche Veränderungen gegenüber dem Raspberry Pi 3B+ zu finden: Die auffälligste besteht im Monitor-Anschluss oder besser gesagt Anschlüssen. Denn der Raspberry 4B hat zwei davon im Mikro-HDMI-Format. Adapterkabel sind daher Pflicht, um die Bilder zu den Monitoren zu transportieren. Kabel deshalb, weil zwei Adapter wegen der beengten Platzverhältnisse nicht nebeneinander eingesteckt werden können.

Dann präsentiert sich auf jedem Bildschirm eine 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel, allerdings nur mit 30Hz). Der Desktop kann so insgesamt 7680 × 2160 oder 3840 × 4320 Pixel groß werden. Auch der gemischte Betrieb mit 4K- und herkömmlichem Bildschirm ist möglich. Aber für die Arbeit mit textbasierten Anwendungen, ob Office oder Programmierumgebung, ist die hohe Auflösung eher ein Nachteil, denn die Schrift wird winzig klein dargestellt. Für Bildbearbeitung ist das hingegen ein Fortschritt, insbesondere, wenn man auf einem zweiten Bildschirm eine geringere Auflösung mit dementsprechend größeren Schriften für die Menüs des Programms einstellt.

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